Stephan Embacher gewann Silber im Team bei der Skiflug-WM 2026 sowie Gold für Österreich im Super-Team-Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Zudem zieren die Vita des 20-Jährigen satte sieben Titel bei Junioren-Weltmeisterschaften - darunter seit Kurzem ein historischer Coup.
Am Donnerstag krönte sich Stephan Embacher zum dritten Mal zum Junioren-Weltmeister im Einzelspringen. Ein Kunststück, das es im Junioren-Skispringen zuvor noch nie gab. Der ÖSV-Youngster stach in Lillehammer den polnischen Überflieger Kacper Tomasiak, der in Mailand und Cortina d'Ampezzo zweimal Silber und einmal Bronze einheimsen konnte, und US-Talent Jason Colby aus.
"Ich habe mich gut gefühlt und wusste, dass die anderen Jungs auch gut gesprungen sind, aber ich habe heute einen tollen Job gemacht und bin wirklich glücklich", frohlockte Embacher nach seinem Coup. "Ganz oben hatte ich nur einen Gedanken im Kopf: Ich muss mich zusammenreißen, dann wird alles gut."
Letztlich chancenlos waren die Vertreter des DSV: Janne Holz landete als bester Deutscher auf Rang zehn, blieb mit seinen Sprüngen auf 90 und 94 Metern aber deutlich hinter den Podestspringern zurück. Yann Kullmann wurde Elfter, Lasse Deimel 13. und Alex Reiter blieb nur Rang 17. Hoffnung macht die geschlossene Leistung allerdings durchaus für das Mannschaftsspringen.
Skisprung-Legende als Vorbild für Embacher?
Embacher baute mit seinem Sieg übrigens seinen Rekord als erfolgreichster Springer bei Junioren-Weltmeisterschaften aus. Bislang schlagen sieben Gold- und eine Bronze zu Buche.
Übrigens: Bei den Juniorinnen konnte bereits eine Springerin dreimal die Nachwuchs-WM gewinnen: die Japanerin Sara Takanashi. Sollte Embacher eine ähnliche Karriere wie die 29-Jährige hinlegen, dürfte er sehr zufrieden sein. Takanashi gewann in ihrer Karriere unter anderem 63 Einzelspringen im Rahmen des Weltcups und landete satte 53 weitere Mal auf dem Podest.
