Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem Backup beziehungsweise Ersatz auf der linken Verteidigerposition. Einen aussichtsreichen Kandidaten haben die Schwaben offenbar in Belgien gefunden.
Holt der VfB Stuttgart einen neuen Außenbahnspieler aus der belgischen Liga? Wie "Sky" berichtet, habe der deutsche Pokalsieger Flavio Nazinho von Cercle Brügge auf der Liste.
Die Schwaben sind von dem Profil des Portugiesen überzeugt. Nazinho gilt als defensiv robust, aber technisch veranlagt mit einem offensiven Drang, heißt es in dem Bericht. Der Spieler würde demnach gut ins Profil und die Spielweise unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß passen.
In der laufenden Saison kommt Nazinho als Stammspieler bei Cercle Brügge auf sieben Scorerpunkte. Ausgebildet wurde er bei Sporting Lissabon. In der portugiesischen U21-Nationalmannschaft lief er bisher acht Mal auf.
Das Problem: Die Belgier fordern nach "Sky"-Informationen bisher sechs bis acht Millionen Euro an Ablöse. Dies sei für den VfB Stuttgart noch zu viel. Mit der Spielerseite sollen aber schon erste Gespräche stattgefunden haben.
Italien-Interesse an Mittelstädt
In Stuttgart könnte Nazinho als Backup für Maximilian Mittelstädt eingeplant sein - oder sogar mehr. Denn wie jüngst der italienische Journalist Matteo Moretti berichtete, habe die SSC Neapel Interesse an dem Linksverteidiger.
Demnach beobachte der Serie-A-Klub Mittelstädt genau und soll einen ersten Kontakt geknüpft haben. Schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte um ein mögliches Interesse aus der italienischen Liga. Mittelstädt aber blieb in Stuttgart.
Der Vertrag von Mittelstädt in Bad Cannstatt läuft noch bis 2028.
Seinen WM-Traum im Nationalteam hat er noch nicht begraben. "Mein Ziel ist es, mich für die Weltmeisterschaft zu empfehlen und vielleicht noch einmal reinzurutschen", sagte der Linksverteidiger mit Blick auf das Turnier im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko.
Bundestrainer Julian Nagelsmann berief Mittelstädt zuletzt nicht. Er entschied sich stattdessen sowohl im Oktober als auch im November für David Raum von RB Leipzig und Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt.


























