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"Es war ein schwerer Schlag"

Biathlon-Star bricht Schweigen nach Olympia-Debakel

Justine Braisaz-Bouchet hat erstmals über ihre harte Olympia-Erfahrung gesprochen
Justine Braisaz-Bouchet hat erstmals über ihre harte Olympia-Erfahrung gesprochen
Foto: © IMAGO/Kalle Parkkinen
05. März 2026, 20:54
sport.de
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Die Olympischen Spiele 2026 wurden für Frankreichs Team zu einer großen Medaillen-Party. Mit Ausnahme von Justine Braisaz-Bouchet, die in Antholz ein sportliches Debakel erlebte. Nach dem Einzel in Kontiolahti hat sie erstmals darüber gesprochen. 

Die sportlichen Rückschläge bei den Olympischen Spielen 2026 sind nicht spurlos an Justine Braisaz-Bouchet vorbeigegangen. Die 29-Jährige war aus beiden Staffeln aussortiert worden und hatte bei ihren drei Starts nur die Plätze 27 (Massenstart), 62 (Sprint) und 80 (Einzel) belegt, während ihre Teamkolleginnen insgesamt acht Medaillen holten. 

"Mental war es ein schwerer Schlag, weil ich hohe Erwartungen hatte", sagte sie am Donnerstag nach dem Einzel in Kontiolahti im "L'Équipe"-Interview mit Blick auf Olympia. Auch aus sportlicher Sicht sei es "hart" gewesen, gab die Olympiasiegerin von Peking zu. 

Braisaz-Bouchet muss "weiter an mich glauben"

Nun bleibe ihr aber nichts anderes mehr übrig, als nach vorne zu schauen. "Aufs und Abs sind ein Teil der Karriere, vor allem in unserem Sport." Sie klammere sich jetzt an die Dinge, die sie nach wie vor motivieren und "an alles, was ich an diesem Sport liebe. Ich muss geduldig sein, meine Energie konservieren und weiter an mich glauben", so die Französin.

Wirklich gut lief es für Braisaz-Bouchet auch im ersten Rennen nach Olympia nicht. Wieder einmal war sie stark in der Loipe, doch einmal mehr ließ sie am Schießstand zu viel liegen. Nach sechs Strafminuten war am Ende nicht mehr als der 75. Platz drin. Ihr Rückstand auf die siegreiche Elvira Öberg betrug 6:41 Minuten. 

Trotz ihrer durchwachsenen Saison gehört die Französin auch in diesem Winter zu den besten zehn Biathletinnen der Welt. Im Gesamtweltcup rangiert sie derzeit mit 478 Punkten auf dem neunten Platz. Im Einzel von Kontiolahti hatte sie sogar noch die Chance, die Kristallkugel für die Disziplinwertung zu gewinnen. Doch diese vergab sie, wie so vieles in diesem Winter, auf der Matte.

Kontiolahti 2025/2026

1SchwedenElvira Öberg41:46.40m
2SchwedenHanna Öberg+41.30s
3SlowakeiPaulína Bátovská Fialková+45.00s
4TschechienTereza Vobornikova+47.80s
5DeutschlandMarlene Fichtner+1:25.90m

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