Die deutschen Wintersport-Fans dürfen auf eine Rückkehr der Biathlon-Weltmeisterschaft nach Deutschland hoffen.
Wie der Deutsche Skiverband am Donnerstag in einer Pressemitteilung ankündigte, sei gemeinsam mit Ruhpolding eine WM-Bewerbung ab 2032 geplant. Rückenwind gibt ein jüngster Gemeinderatsbeschluss aus der bayrischen Biathlon-Hochburg.
"Das ist ein starkes und wichtiges Commitment für den Biathlonsport in Deutschland. Ruhpolding steht für Qualität, Erfahrung und Begeisterung", wird DSV-Präsident Jörg Flechtner zitiert.
Die letzte Biathlon-WM fand hierzulande 2023 in Oberhof statt. Denise Herrmann-Wick setzte mit ihrem Triumph im Sprint damals das große Highlight aus deutscher Sicht.
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In Ruhpolding ging eine Biathlon-WM letztmals 2012 über die Bühne. Magdalena Neuner gewann hierbei Gold im Sprint und führte die deutsche Frauen-Staffel zum Sieg.
WM-Entscheidung fällt 2028
"Eine Weltmeisterschaft setzt nachhaltige Impulse für Infrastruktur, Tourismus und internationale Sichtbarkeit. Wir freuen uns über den konstruktiven Dialog mit dem DSV und wollen diesen Weg gemeinsam weitergehen", zitiert der Deutsche Skiverband Hermann Hipf, Präsident des Organisations-Komitees Ruhpolding.
Ob sich der DSV und Ruhpolding für 2032, 2033 oder für beide Jahre bewerben, ist laut Verbandsangaben zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Bis Mai 2028 ist Zeit, die nötigen Unterlagen beim internationalen Biathlonverband IBU einzureichen. Im Herbst 2028 finden dann die WM-Vergaben für 2032 und 2033 statt.
Ruhpolding im Biathlon-Weltcup gesetzt
Ruhpolding ist aus dem Biathlon-Weltcup nicht wegzudenken. In der kommenden Saison wird erneut direkt nach dem Jahreswechsel im Chiemgau gelaufen (6. bis 10. Januar).
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Die Rennen im thüringischen Oberhof finden stattdessen erst Anfang März statt (4. bis 7.). In den letzten drei Jahren wurden die Rennen auf deutschem Boden jeweils im Januar ausgetragen.



