Domen Prevc dominiert den Winter im Skispringen auf beeindruckende Art und Weise. Eine DSV-Legende ist begeistert - und kennt das Erfolgsgeheimnis des "Domenators".
Bereits am Freitag (14:30 Uhr im sport.de-Liveticker) kann Prevc im finnischen Lahti vorzeitig den Gesamtweltcupsieg im Skispringen eintüten. Doch damit nicht genug: Dem 26-Jährigen winken bis zum Saisonende noch mehrere Rekorde.
Prevc sei "einfach außergewöhnlich", geriet DSV-Ikone Martin Schmitt bei "Eurosport" ins Schwärmen. Bruder Peter hält die Bestmarke von 15 Siegen während einer Weltcup-Saison, "Domen steht jetzt schon bei 13 - und der Winter ist noch lange nicht zu Ende", erinnerte der 48-Jährige und hielt fest: "Er ist drauf und dran, alle Rekorde zu brechen."
Skisprung-Experte erklärt den "Domenator"
Doch weshalb eilt Prevc im Skispringen von Sieg zu Sieg?
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"Domen hat eine hohe Präzision in seiner Absprungbewegung. Manchmal gibt es leichte Asymmetrien in der Übergangsphase", erläuterte Schmitt. Selbst wenn kleine Unsauberkeiten nach dem Absprung auftreten, "schafft er es schnell, sich zu korrigieren und trotzdem weit zu springen. Je größer die Schanze, desto besser kann er diese besondere Qualität ausspielen", analysierte der TV-Experte.
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Schmitt hielt fest: "Er kann also in jeder Situation die volle Energie hineinlegen und den Absprung offensiv gestalten. Sein Flugsystem hält es aus." Zudem schwärmte der viermalige Weltmeister von Prevc' flacher Skiführung sowie seiner körperlichen Verfassung.
Der "Domenator" gewann in diesem Winter bereits die Vierschanzentournee, die Skiflug-Weltmeisterschaft sowie Olympiagold im Mixed-Team sowie auf der Großschanze. Am Freitag kann die Große Kristallkugel hinzukommen.
Er habe "bereits einige Ideen, wie ich nächste Saison noch besser werden und mich selbst übertreffen kann", zitierte das Fachportal "skijumping.pl" den Slowenen zuletzt. Die Skisprung-Konkurrenz dürfte diese Worte als Warnung auffassen.

