Die Verletztenliste beim FC Schalke 04 ist lang. Trainer Miron Muslic zählt die dauerverletzten Spieler nun an.
"Es sind immer wieder dieselben Spieler, die schon letzte Saison wenig zur Verfügung standen. Ein Qualitätsmerkmal eines Spielers ist Verfügbarkeit und Belastbarkeit", merkte Muslic auf einer Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (Freitag, 18:30 Uhr) an.
Der Schalke-Trainer ergänzte: "Seit dem Sommer und auch jetzt im Winter haben wir genau hingeschaut: Wer ist belastbar und kann konstant für Schalke spielen?"
Der Tabellenführer der 2. Bundesliga hat seit geraumer Zeit mit großem Verletzungspech zu kämpfen.
Schalkes XXL-Verletztenliste
Loris Karius, der sich zurzeit mit Rückenprobleme herumplagt, ist der einzige Spieler der langen Verletztenliste, der noch vor der Länderspielpause Ende März wieder auf dem Platz stehen könnte, sagte Muslic. Ein Einsatz des Torwarts gegen Bielefeld käme jedoch zu früh.
Bei Vitalie Becker (Knieprobleme), Christopher Antwi-Adjei (Achillessehnenprobleme), Bryan Lasme (Innenbandverletzung) oder Adrian Gantenbein (Wadenverletzung) zeichnet sich dagegen kein schnelles Comeback ab.
Zum Lazarett gesellen sich außerdem Finn Porath (Oberschenkelverletzung), Tidiane Touré (Trainingsrückstand), Dylan Leonard (Sprunggelenksverletzung), Tomas Kalas (Trainingsrückstand), Henning Matriciani (Kreuzbandriss), Paul Pöpperl (Kreuzbandriss), Ayman Gulasi (Kreizbandriss) und Emil Höjlund (Achillessehnenoperation).
Ein Großteil der Verletzten fällt schon seit Monaten aus.
Nicht wenige Spieler, darunter Antwi-Adjei, Lasme, Kalas, Höjlund oder Becker, fehlten in der vergangenen Saison bereits verletzungsbedingt.
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Gegen Bielefeld muss Schalke zudem auf den gelbgesperrten Nikola Katic verzichten. Für den Bosnier wird Mertcan Ayhan auflaufen. "Ich bin überzeugt, dass er auch dieses Mal wieder eine starke Performance zeigen wird", sagte Muslic über die 19 Jahre alte Nachwuchshoffnung.



























