Borussia Dortmund plant trotz der Kreuzbandverletzung weiterhin mit seinem Kapitän Emre Can. Das bestätigte BVB-Boss Lars Ricken.
"Es ist eine extrem bittere Diagnose für Emre und den gesamten Verein. Er ist nicht nur unter Niko Kovac, sondern auch unter Nuri Sahin und Edin Terzic schon der unumstrittene Kapitän unserer Mannschaft gewesen. Mit welcher Verantwortung er sich um seine Mitspieler kümmert, ist beeindruckend. Wir haben eine enorme Wertschätzung für Emre", stellte Ricken gegenüber der "WAZ" klar.
Der Sport-Geschäftsführer des BVB machte deutlich: "Auch deshalb wollen wir ihn über den 30. Juni hinaus auf seinem Weg zum Comeback unterstützen und seinen auslaufenden Vertrag verlängern."
"Wenn Emre die bevorstehende Operation überstanden hat, werden wir uns mit ihm diesbezüglich zusammensetzen", skizzierte Ricken den Fahrplan.
BVB sichert Kapitän Can Unterstützung zu
Can hatte sich im Bundesliga-Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern (2:3) am vergangenen Samstag einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen.
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"Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle. Er ist unser Kapitän, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs", erklärte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl und kündigte bereits am Sonntag an: "Emre wird von uns in den nächsten Monaten jede Unterstützung bekommen, damit er wieder vollständig gesund wird."
Can spielt seit 2020 für den BVB. Im Sommer 2023 übernahm der gelernte Mittelfeldmann die Kapitänsbinde von Vereinslegende Marco Reus. Unter Trainer Niko Kovac rückte der 32-Jährige vermehrt in die Abwehrkette.
Can hatte bereits weite Teile der Hinrunde aufgrund von Adduktorenbeschwerden verpasst. 16 Pflichtspieleinsätze stehen für den Defensivmann in 2025/2026 zu Buche - hierbei wird es auch bleiben.



























