Bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC könnte im Sommer eine wichtige Personalie zur großen Baustelle werden. Torwart Tjark Ernst besitzt eine brisante Vertragsklausel, die einen Wechsel überraschend leicht machen könnte. So zumindest heißt es in einem jüngsten Medienbericht.
Der 22-Jährige kam im Sommer 2022 für vergleichsweise günstige 300.000 Euro Ablöse vom VfL Bochum zu Hertha BSC. Damals galt er als vielversprechendes Torwarttalent.
Mittlerweile ist Ernst in Berlin längst zur festen Größe geworden. Seit August 2023 steht er als Nummer eins zwischen den Pfosten und hat seinen Marktwert auf rund vier Millionen Euro gesteigert. In der laufenden Saison in der 2. Bundesliga bestritt er 23 der 24 Partien.
Der Hertha-Keeper soll mittlerweile viele Klubs auf sich aufmerksam gemacht haben, darunter auch mehrere Bundesliga-Klubs. Wie die "Bild" nun enthüllte, ist in seinem bis 2027 gültigen Vertrag auch eine entsprechende Ausstiegsklausel verankert, die einen Vereinswechsel im Sommer deutlich erleichtern könnte.

Spezielle Klausel bei Ernst gilt für alle Top-Fünf-Ligen
Wie die Zeitung berichtet, kann Ernst die Alte Dame für fünf Millionen Euro Ablösesumme in diesem Sommer verlassen. Hinzu kommt: Die Klausel gilt für Vereine aus den fünf großen europäischen Ligen, also aus Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich, sowie für international spielende Klubs.
Sollte Hertha BSC die Bundesliga-Rückkehr wie zu erwarten einmal mehr verpassen, könnte der Traum vom Erstliga-Torhüter für Tjark Ernst in diesem Jahr eventuell über einen Transfer doch noch zustande kommen.
Die stabilen Leistungen des Hertha-Schlussmanns sollen laut "Bild" unter anderem bei Ajax Amsterdam und dem FC Porto aufgefallen sein. Ob einer dieser Klubs schon an die Spielerseite herangetreten ist, ist noch nicht bekannt.


























