Deutschlands zweite Biathlon-Garde hat im IBU Cup in Lake Placid überzeugt und gleich mehrere gute Ergebnisse gefeiert.
Der Franzose Gaetan Paturel (0 Fehler/24:00,1 Minuten) sicherte sich im Sprintrennen der Männer den Sieg in einem echten Biathlon-Krimi.
Nach 10 Kilometern mit zwei Schießeinlagen trennten Paturel gerade einmal 0,1 Sekunden vom Norweger Ole Suhrke (2 Fehler/+0,1 Sekunden).
Suhrke brannte die schnellste Laufzeit in den Schnee und absolvierte seine Schießeinlagen als zweitschnellster aller Starter, wodurch er seine zwei Strafrunden beinahe kompensieren konnte. Platz drei sicherte sich mit Sverre Dahlen Aspenes (2 Fehler/+11 Sekunden) ein weiterer Norweger.
Aber auch das DSV-Team glänzte mit einem starken Ergebnis: Danilo Riethmüller (2 Fehler/+45,8 Sekunden), der zuletzt einen klaren Sieg eingefahren hatte, beendete das Rennen als Fünfter, Franz Schaser (1 Fehler/+1:21,3 Minuten) landete als Neunter ebenfalls in den Top 10.
Die besten Zehn verpasste Simon Kaiser (2 Fehler/+1:28,5 Minuten) als Elfter knapp, Florian Kaskel (1 Fehler/+1:42,8 Minuten) überzeugte mit Rang 13.
Weniger zufrieden dürfte Roman Rees (2 Fehler/+2:36 Minuten) mit Rang 27 sein, Elias Seidl erlebte sogar einen Tag zum Vergessen. Seidl leistete sich sechs Schießfehler und landete 4:10,8 Minuten hinter dem Sieger auf Platz 50.
Licht und Schatten bei den deutschen Biathlon-Frauen
Auch bei den Frauen sicherte sich einmal mehr eine Französin den Sieg. Amandine Menging (0 Fehler/21:50 Minuten) feierte ihren ersten Saisonerfolg. Platz zwei holte die Italienerin Samuela Comola (1 Fehler/+3,2 Sekunden), Dritte wurde Gro Randby (2 Fehler/+13,4 Sekunden) aus Norwegen.
Als beste DSV-Starterin landete Julia Kink (1 Fehler/+24,6 Sekunden) auf Rang sechs, direkt dahinter platzierte sich Marina Sauter (1 Fehler/+25,3 Sekunden).
Die restlichen deutschen Skijägerinnen enttäuschten: Hanna Kebinger (2 Fehler/+1:22,7 Minuten) wurde nur 23., Lena Hanses (3 Fehler/+1:53,5 Minuten) musste sich mit Platz 31, Mareike Braun (3 Fehler/+2:13,5 Minuten) mit Platz 37 zufrieden geben.
Am Samstag geht es mit den Massenstartrennen weiter.
