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Vibrationen machen Sorgen

Gesundheitsgefahr? Aston Martin droht Formel-1-Debakel

Der Aston Martin AMR26 macht aktuell noch große Probleme
Der Aston Martin AMR26 macht aktuell noch große Probleme
Foto: © IMAGO
05. März 2026, 08:10
sport.de
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Was sind das für düstere Aussichten zum Saisonstart für das Formel-1-Team von Aston Martin! Vor dem ersten Rennen der neuen F1-Saison in Melbourne (Sonntag ab 05:00 Uhr) droht dem Rennstall ein komplettes Debakel. Massive Vibrationen des Honda-Antriebs sorgen für große Sorgen und könnten die Fahrer sogar gesundheitlich gefährden.

Teamchef Adrian Newey machte zuletzt aus dem großen technischen Problemen des neuen AMR26 kein Geheimnis mehr. Die starken Schwingungen verursachten "einige Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit".

Besonders kurios: "Spiegel fallen ab und so weiter, was wir beheben müssen." Doch das sei nicht einmal die größte Baustelle. Viel gravierender sei, dass die Vibrationen direkt auf die Hände der Fahrer übertragen würden.

Altmeister Fernando Alonso soll unter den derzeitigen Bedingungen im Aston-Martin-Cockpit zu knacken haben. Nach Einschätzung des Teams könne der Spanier den Boliden kaum lange am Stück fahren.

Laut Newey ist Alonso der Meinung, "dass er nicht mehr als 25 Runden am Stück" absolvieren könne, "ohne eine dauerhafte Schädigung der Nerven in seinen Händen zu riskieren". Teamkollege Lance Stroll erwartet sogar noch früher Probleme und fürchtete bereits, dass er "nicht mehr als 15 Runden fahren kann, bevor diese Schwelle erreicht ist."

Die Konsequenz: Aston Martin muss den Einsatz des Autos zunächst stark begrenzen. "Wir werden die Anzahl der Runden, die wir im Rennen fahren, stark einschränken müssen, bis wir den Vibrationen auf den Grund gegangen sind und Verbesserungen erzielt haben", erklärte Newey.

Alonso sicher: Irgendwann wird Aston Martin Weltmeister

Trotz der alarmierenden Situation bleibt Alonso selbst weiterhin kämpferisch. Der zweimalige Weltmeister, der vor 25 Jahren in Melbourne sein Formel-1-Debüt für Minardi feierte, vertraut auf die Arbeit seiner Ingenieure: "Ich habe zu 100 Prozent den Glauben, dass sie die Probleme lösen, weil sie das schon in der Vergangenheit geschafft haben.“

Auch die möglichen Schmerzen schrecken ihn nicht ab: "Wenn wir um den Sieg kämpfen würden, könnten wir auch drei Stunden in dem Auto aushalten", stellte Alonso klar. Nach Ausreden will der Spanier jedenfalls nicht suchen: "Ich stelle mich den Problemen."

Aller Schwierigkeiten zum Trotz blickt der Spanier optimistisch in die Zukunft: "Dieses Team wird die Weltmeisterschaft gewinnen - es ist nur eine Frage der Zeit."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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