Deniz Undav soll langfristig an den VfB Stuttgart gebunden werden. Doch ein einfaches Unterfangen wird eine Verlängerung nicht.
Wie der "kicker" berichtet, wird die angestrebte Verlängerung mit Deniz Undav zum "Balance-Akt". Demnach liegt in den Verhandlungen ein Risiko.
Vertraglich ist der Stürmer noch bis 2027 an die Schwaben gebunden. Daran, dass Undav beim VfB bleiben und der Bundesligist mit dem Publikumsliebling verlängern will, gibt es keine Zweifel. Der Austausch zwischen die Klub-Verantwortlichen und dem Management des Spielers sei "sehr gut".
Aus finanzieller Sicht werden beide Parteien aber durchaus vor eine Herausforderung gestellt. Aktuell streicht Undav dem Vernehmen nach 4,5 Millionen Euro pro Jahr ein und gehört damit zu den Topverdienern.
Trotz Verlängerung und Erhöhung seines Salärs soll der 29-Jährige das Gehaltsgefüge beim VfB Stuttgart aber nicht sprengen.
Daher müssen, so heißt es im "kicker", Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Vorstandschef Alexander Wehrle genausten abwägen, welches finanzielle Risiko man bei Undav eingeht.
Uneinigkeit bei Länge des neuen Vertrags?
Dabei komme es auch darauf an, auf welche Zugeständnisse sich der Angreifer einlässt. Möglich sei eine kürzere Vertragslaufzeit und ein höheres Fixgehalt oder ein langfristiger Vertrag mit leistungsbezogenem Salär.
"Sport Bild" berichtete zuletzt, dass das Undav-Lager eine Vertragsverlängerung um mindestens drei Jahre anstrebt. Die Schwaben bevorzugen angeblich bislang nur eine Laufzeit von zwei Jahren.
Wohlgemuth gab vor Kurzem eine Wasserstandsmeldung ab. "Wir sind immer im Gespräch, mit seinem Berater, mit ihm. Also schauen wir mal, was in dem Zusammenhang in den nächsten Wochen und Monaten passiert", sagte er zur "Sport Bild".
Undav war in der Saison 2023/2024 zunächst von Brighton & Hove Albion an den VfB Stuttgart verliehen. Danach wechselte für rund 27 Millionen Euro fest an den Neckar.



























