Winter-Neuzugang Moussa Ndiaye hat sich beim FC Schalke 04 auf Anhieb sehr gut eingefügt. Im Sommer winkt dem Zweitliga-Tabellenführer offenbar ein Schnäppchen bei dem Leihspieler vom RSC Anderlecht.
Zwar wäre für Ndiaye im Falle einer festen Verpflichtung laut "Sport Bild" eine Ablöse in Höhe von 1,5 Millionen Euro fällig - viel Geld für die klammen Knappen. Aber: Der Marktwert des 23 Jahre alten Senegalesen wird sogar auf drei Millionen Euro taxiert.
Realistisch wäre ein Ndiaye-Kauf dem Bericht zufolge in jedem Fall, sollte Schalke die heiß ersehnte Rückkehr in die Bundesliga gelingen.
Dass in Ndiayes Leihvertrag keine Kaufoption verankert ist, kommt demnach nicht von ungefähr. Die Schalker Verantwortlichen hätten bewusst darauf verzichtet, heißt es, um Eigengewächs Vitalie Becker nicht die sportliche Perspektive zu verbauen.
Der 21-Jährige laboriert nun bereits seit mehreren Wochen an Knieproblemen, die sich als hartnäckiger herausstellten, als zunächst erhofft.
Ndiayes starke Leistungen weckten dann aber offenbar doch Interesse daran, nach Saisonende möglicherweise mit Anderlecht über eine Weiterbeschäftigung zu verhandeln.
Darum entschied sich der FC Schalke 04 für Moussa Ndiaye
Federführend bei der Verpflichtung Ndiayes war der neue Kaderplaner Maximilian Lüftl.
Der 31-Jährige, der zuvor bei Hannover 96 tätig war, habe den Profi gekannt und ihn vorgeschlagen. Auch bei der Schalker Scouting-Abteilung stand Ndiaye aber schon auf dem Zettel, heißt es.
"Uns war wichtig, auf der linken Defensivseite breiter aufgestellt zu sein. Mit Moussa verpflichten wir für diese Position einen Spieler, der für intensiven Fußball steht", kommentierte Sportdirektor Youri Mulder damals den Deal mit Ndiaye.
Dieser habe den S04-Bossen in den Gesprächen "klar gemacht, dass er heiß auf die Herausforderung ist".



























