Mit Eintracht Frankfurt hat Robin Koch zuletzt wieder in die Spur gefunden, hat unter dem neuen Cheftrainer Albert Riera immerhin zwei der letzten drei Bundesliga-Partien gewonnen. Mit dem sportlichen Aufschwung im Verein wächst beim SGE-Kapitän auch wieder die Hoffnung, doch noch auf den WM-Zug in diesem Jahr aufspringen zu können.
Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hat Robin Koch noch längst nicht für sich abgeschrieben, wie der Innenverteidiger nun in einem "SID"-Interview verriet: "Die WM ist ein riesiges Ziel", sagte Koch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur.
Für ihn wäre eine Nominierung von Bundestrainer Julian Nagelsmann ein großer Moment in seiner Profi-Karriere, wie der 29-Jährige erklärte: "Wenn es am Ende reicht, wäre das natürlich ein absoluter Traum. Jeder, der einmal für Deutschland gespielt hat, weiß, was es bedeutet, dieses Trikot zu tragen."
Sein bislang letztes Länderspiel absolvierte Koch im September in der WM-Qualifikation gegen Nordirland (3:1). Für den Lehrgang im November wurde er anschließend nicht mehr berücksichtigt.
Koch betont: "Kenne meine Rolle"
Am 19. März gibt der Bundestrainer bekannt, mit welchem Aufgebot er die Testspiele gegen die Schweiz (27. März) und Ghana (30. März) bestreiten wird. Schon da hofft Robin Koch auf seine Rückkehr ins DFB-Team: "Natürlich ist das ein Thema, das einen beschäftigt. Es wäre gelogen, wenn nicht. Für mich ist aber klar: Ich kann nur über meine Leistungen bei Eintracht Frankfurt argumentieren."
Zuletzt zeigte die Formkurve bei dem Pfälzer zumindest wieder in die richtige Richtung. Unumstritten ist der Mannschaftkapitän der Adlerträger sowieso, stand er doch in der laufenden Saison schon in 33 Pflichtspielen für die Eintracht in der Startformation.
Für die anstehende WM in diesem Sommer hofft Koch darauf, Julian Nagelsmann neben seinen sportlichen Qualitäten auch mit seiner Zuverlässigkeit und Erfahrungswerten überzeugen zu können: "Der Bundestrainer weiß, was ich dem Team geben kann. Ich kenne meine Rolle in der Mannschaft und wusste immer, wie ich diese am besten mit Leben fülle."




























