Aufatmen bei Formel-1-Rennstall Mercedes: Die in den letzten Tagen im Mittleren Osten festgesessenen Crewmitglieder haben Bahrain mittlerweile verlassen können und sind nach England zurückgekehrt. Von dort machen sie sich umgehend auf den Weg nach Australien.
Mehrere Teammitglieder von Formel-1-Rennstall Mercedes haben Bahrain in den letzten Tagen verlassen können. Das bestätigte ein Sprecher gegenüber "RacingNews365". "Die, die für den Reifentest in Bahrain waren, sind jetzt wieder nach Großbritannien zurückgekehrt", gab er Entwarnung.
Im Wüstenstaat hätte kurz vor dem Saisonauftakt in Australien ein Test von Reifen-Hersteller Pirelli stattfinden sollen. Dieser wurde abgesagt, nachdem auch in Bahrain in den vergangenen Tagen Raketen einschlugen. Die Ausreise gestaltet sich nach wie vor kompliziert.
Mercedes-Crew trifft verspätet in Melbourne ein
Für die Mercedes-Crew steht nun ein sehr kurzer Aufenthalt in ihrer Heimat an. Der Team-Sprecher erklärte dazu: "Die Teammitglieder, die in Melbourne gebraucht werden, werden ihre Reise weiter fortsetzen und bis zum Donnerstagabend in Australien erwartet."
Der ausgebrochene Konflikt im Mittleren und Nahen Osten könnte große Auswirkungen auf die Formel 1 haben. Schon jetzt wird intensiv darüber diskutiert, ob die Mitte April anstehenden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien durchgeführt werden können. An möglichen Ersatzplänen wird bereits gearbeitet, wie diese konkret aussehen, ist jedoch nicht klar.
In den vergangenen Tagen wurden mehrere Ersatz-Rennen als Option genannt. Die Türkei, Portugal, Italien und auch Deutschland gelten als mögliche Länder, die einen Grand Prix kurzfristig veranstalten könnten. Ob es dazu kommt, hängt von der weiteren Entwicklung in der Krisenregion ab. Die Formel 1 hatte von Beginn an betont, die Lage weiter beobachten und die Sicherheit stets an erste Stelle setzen zu wollen.


