Beim 1. FC Kaiserslautern sorgt Winter-Neuzugang Norman Bassette gerade für Gesprächsstoff. Der 21-Jährige erlebt auf dem Betzenberg gerade im Schnelldurchlauf die Höhen und Tiefen, die der Traditionsverein aus der Pfalz so zu bieten hat.
Als neue Sturmhoffnung gekommen, legte Norman Bassette in Kaiserslautern zunächst einen dürftigen Start hin und blieb in seinen fünf ersten Partien torlos. Dabei zog er sich auch schon den Unmut der eigenen Fans zu, nachdem er beispielsweise beim knappen 1:0-Erfolg gegen Greuther Fürth hochkarätige Torchancen ausgelassen hatte. Vor allem im Internet setzte es zum Teil schlimme Anfeindungen gegen den Belgier.
Vor zwei Wochen platzte beim 3:2-Sieg gegen Preußen Münster dann endlich der Knoten, als Bassette traf selbst und einen weiteren Treffer auflegte.
Wenngleich er zuletzt gegen den SC Paderborn (1:2) wieder ohne Torbeteiligung blieb, sieht sich der junge Stürmer selbst laut eigener Aussage nicht überfordert.

Gegenüber der "Bild" zeigte sich Bassette nun sogar betont gelassen: "Ehrlich gesagt: Ich mag das. Ich mag Druck. Das ist auch der Grund, warum ich nach Kaiserslautern gekommen bin."
Besonders die Atmosphäre rund um den Betzenberg beeindruckt den U21-Nationalspieler Belgiens: "Dieser Klub ist unglaublich, die Fans sind unglaublich. Ich schwöre, ich habe so etwas noch nie gesehen. Das ist kein schlechter Druck, das ist guter Druck."
Bassette will noch "viele Tore schießen"
Die bisweilen heftige Kritik aus der eigenen Anhängerschaft nach seinem schwierigen Start im FCK-Trikot lässt ihn kalt, wie Bassette gegenüber der Zeitung klarstellte: "Ehrlich gesagt spüre ich keinen Druck. Es ist ein neuer Verein für mich, eine neue Liga. Ich brauchte einfach etwas Zeit, um mich anzupassen. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser in der Mannschaft und in der Liga."
Bei acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Traum vom lang ersehnten Aufstieg für Lautern in der laufenden Saison wohl schon geplatzt. Trotzdem will Bassette noch das Optimum aus der Spielzeit herausholen: "Das Beste, was man am Ende erreichen könnte, ist natürlich der Aufstieg. Aber damit beschäftigen wir uns im Moment nicht. Wir müssen den Fokus auf dem nächsten Spiel halten. Für mich persönlich heißt das: Viele Tore schießen. Und als Team: jedes Spiel gewinnen."


























