Seit Sommer 2024 steht Maarten Vandevoordt bei RB Leipzig unter Vertrag, muss sich seit dem aber noch als Torwart Nummer zwei hinter Platzhirsch Peter Gulacsi anstellen. Fast wäre das Projekt bei den Roten Bullen für den jungen Keeper vorzeitig gescheitert, wie Vandevoordt nun selbst einräumte.
Nachdem der Ur-Leipziger und Torwartroutinier Peter Gulacsi auch im Sommer 2025 wieder zum Stammkeeper benannt wurde, dachte Herausforderer Maarten Vandevoordt bereits an einen Abschied von RB Leipzig.
"Wir haben auch darüber gesprochen. Nicht, weil ich es in Leipzig nicht mag, sondern wegen meiner Rolle und Perspektive. Eine Leihe wäre möglich gewesen", führte der 24-Jährige im Gespräch mit der "Sport Bild" aus. Letztlich habe er sich im August dann dennoch für einen Verbleib am Cottaweg entschieden.
Dennoch machte der Belgier keinen Hehl daraus, dass ein schwieriges Halbjahr hinter ihm liege: "Das war nicht leicht für mich. Ich bin einfach sehr ehrgeizig und wollte natürlich mehr spielen als nur im DFB-Pokal. Dazu fehlten die internationalen Partien. Es war klar: Ich muss diese Saison sehr, sehr geduldig sein."
Vertrag bei RB Leipzig bis 2030 verlängert
Zuletzt erfolgte dann aber die doppelte Wende für Vandevoordt, der vom KRC Genk zu den Sachsen gewechselt war.
Zum einen kommt er seit Mitte Februar auf seine Spielzeiten, ist dabei der Nutznießer einer Knieverletzung bei Torwartkollege Gulacsi.
Zum anderen wurde ihm von der Leipziger Vereinsführung die klare Perspektive aufgezeigt, ab dem Sommer zur neuen Nummer eins bei RB befördert zu werden. Die Aussicht war auch ausschlaggebend dafür, dass Vandevoordt seinen Vertrag bei den Roten Bullen vorzeitig und langfristig bis 2030 verlängerte: "Es ging um die Perspektive, die Nummer eins zu sein. Die habe ich, und deshalb möchte ich sehr lange bleiben", so der Schlussmann.
Bislang stand er wettbewerbsübergreifend 19 Mal für RB Leipzig zwischen den Pfosten.



























