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Bakken-Tod: Norweger bestätigen weitere Höhenmasken im Team

Sivert Bakken verstarb kurz vor Weihnachten
Sivert Bakken verstarb kurz vor Weihnachten
Foto: © IMAGO/christian heilwagen
04. März 2026, 08:37
sport.de
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Der tragische Tod von Sivert Bakken hat die Biathlonsaison 2025/26 überschattet. Untersucht wird in diesem Zusammenhang, ob die Nutzung einer Höhenmaske dabei eine Rolle gespielt hat. Das umstrittene Trainingsequipment wurde nicht nur von Bakken genutzt, sondern auch von drei weiteren Mitgliedern des norwegischen Teams, wie zwei Verantwortliche nun bestätigten. 

Die genaue Todesursache von Sivert Bakken ist offiziell immer noch nicht bekannt. Wenige Tage nach dem tragischen Unglück erklärten die verantwortlichen Behörden, ihren Untersuchungsbericht bis Anfang März präsentieren zu wollen. Passiert ist das bisher aber noch nicht. 

Noch bevor der Bericht erscheint, haben zwei Verantwortliche des norwegischen Teams erklärt, dass nicht nur Bakken eine Höhenmaske für sein Training nutzte, sondern auch andere Mitglieder der Mannschaft.

"Die Trainer wissen, dass vier Athleten unserer Nationalteams Equipment zur Höhensimulation gekauft haben, darunter auch der verstorbene Bakken", teilten Trainer Anders Brun Hennum und Entwicklungschef Anders Øverby der Zeitung "Dagbladet" mit. 

Biathlon-Stars kauften Equipment eigenständig

Als Bakken in seinem Hotelzimmer in Lavazè gefunden wurde, trug er eine dieser Höhenmasken. Mehreren Berichten zufolge soll sie auf eine Höhe von 7000 Metern eingestellt gewesen sein, also für eine deutlich geringere Sauerstoff-Zufuhr gesorgt haben. Ob dies letztlich zu seinem Tod geführt hat, wurde und wird zwar spekuliert, ist aber nicht bestätigt. Erst der abschließende Bericht der italienischen Behörden wird darüber Aufschluss geben. 

Gegenüber "Dagbladet" bekräftigten die beiden Verantwortlichen einmal mehr, dass die Nutzung der Maske nicht Teil des offiziellen Trainingsplans war. "Die Athleten, die sich eine besorgt haben, haben dies eigenständig getan", erklärten sie. 

Nach Bakkens Tod hatte der norwegische Verband umgehend reagiert und den anderen Athletinnen und Athleten des Teams die Nutzung einer Höhenmaske untersagt. Zuvor erklärte ein Großteil der Mannschaft, noch nie etwas von diesem Equipment gehört zu haben. 

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