Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Diskussionen in der Formel 1

Deutsche Strecken als Ersatz? Schumacher sieht klare Tendenz

Ralf Schumacher beobachtet die Formel 1
Ralf Schumacher beobachtet die Formel 1
Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Erlhof
04. März 2026, 08:17
sport.de
sport.de

Der Krieg im Nahen Osten hat möglicherweise auch Auswirkungen auf den Rennkalender in der Formel 1. Könnte sogar eine Strecke in Deutschland einspringen? TV-Experte Ralf Schumacher hat eine klare Meinung dazu. 

Im April stehen zwei Rennen am Persischen Golf auf dem Formel-1-Programm. Durch den eskalierenden Konflikt im Nahen Osten und Iran stehen die Rennen in Saudi-Arabien und Bahrain aber auf der Kippe.

Schon jetzt laufen die Diskussionen, welche Strecken einspringen könnten. Dabei werden auch deutsche Strecken genannt. 

2020 war in der Coronazeit der Nürburgring als Ersatzstrecke für die Formel 1 eingesprungen. 

"Es ist noch relativ früh im Jahr. Daher kommt der Nürburgring als Ersatz nicht infrage, da kann es noch schneien", sagte Ralf Schumacher im F1-Podcast "Backstage Boxengasse" von "Sky". "Vielleicht am Hockenheimring, aber ich könnte mir da eher andere Rennstrecken vorstellen. Portugal kehrt ja bald sowieso in den Rennkalender zurück und weiter südlich in Europa ist das Wetter auch nun mal besser. Und Frankreich ist auch schon in der Vergangenheit mal eingesprungen."

Schumacher sieht andere Favoriten in Europa

Der ehemalige F1-Pilot sieht andere Strecken in Europa weiter vorne. "Wie die Formel 1 damit umgeht und was für Entscheidungen jetzt getroffen werden, das wird spannend zu sehen sein. Wenn es nun länger dauert (der Krieg im Nahen Osten, Anm. d. Red.), dann hat sich das Thema eigentlich schon erledigt, dass wir in Bahrain und Saudi-Arabien fahren können", so Schumacher.

"Dann muss man ausweichen nach Europa und dann werden Strecken wie Portimao oder Le Castellet Thema werden. Das müsste aber alles zeitnah entschieden werden, vor allem natürlich wegen der Tickets und der Zuschauer."

Eine klare Meinung zu der Thematik hat auch RTL-Experte Günter Steiner. Ist der Krieg im Nahen Osten zwischen den USA und Israel auf der einen und der Islamischen Republik Iran (und ihren Stellvertretern in der Region) vor den Grands Prix in Bahrain (Manama, 10. April) und Saudi-Arabien (Dschidda, 17. April) nicht gestoppt, kann die Formel 1 am Persischen Golf nicht fahren. 

"Dann kann man da nicht fahren, glaube ich, und man sollte es auch nicht meiner Meinung nach. Es ist einfach zu gefährlich. Wenn es nicht zu 100 Prozent sicher ist, nimmt die Formel 1 keine Risiken in Kauf. Dann muss man halt eine Sportveranstaltung absagen. Man kann Leben nicht riskieren, nur weil wir gerne Rennautos sehen", betonte der frühere Haas-Teamchef bei RTL/ntv und sport.de.

Video: Danner-Einschätzung: Drohen F1-Absagen?

Steiners RTL-Experten-Kollege Christian Danner erläutert die Hintergründe möglicher Absagen: "Die einzige Größe, die ein Rennen absagen kann, ist der Promoter. Im Falle von Bahrain und von Jeddah wären es die jeweiligen, ich sage jetzt mal Firmen, die sowieso der Regierung direkt unterstellt sind. Und deswegen muss man abwarten, wie die Lage dort beurteilt wird. Und dann wissen wir, ob das Rennen stattfindet oder ob es nicht stattfindet", sagte Danner bei RTL/ntv und sport.de.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Newsticker

Alle News anzeigen