Spätestens zur Saison 2027/2028 verstärken sich die Füchse Berlin mit den beiden Superstars Simon Pytlick und Dika Mem. Welthandballer Mathias Gidsel rechnet dann mit weniger Spielzeit.
"Es sind riesige Namen, und das sagt alles über den Verein aus, wenn diese Stars nach Berlin kommen", sagte Gidsel mit Blick auf den doppelten Transfer-Hammer um Pytlick und Mem in einem Interview mit der "Sport Bild".
Der Däne führte weiter aus: "Unsere Möglichkeiten und unsere Kaderbreite werden sich verbessern. Ich finde, sie passen perfekt zu unseren jungen Spielern. Die können weiterwachsen und lernen, und ich werde weniger spielen und weniger Belastung haben."
Für Gidsel, der eigentlich als ein Spieler gilt, der sich keine Pausen gönnen und immer auf dem Feld stehen will, durchaus ungewöhnliche Aussagen.
Pytlick wechselt 2027 von der SG Flensburg-Handewitt zu den Füchsen Berlin. Denkbar ist, dass der Transfer sogar schon nach der aktuellen Saison über die Bühne geht. Mem kommt 2027 vom FC Barcelona in die Hauptstadt.
In dem Interview sprach Gidsel auch über seine Pläne für die Zeit nach der Karriere.
"Also, erst einmal möchte ich meine Karriere noch sechs bis acht Jahre auf dem Parkett genießen", stellte der 27-Jährige klar. Danach würde er dem Handball gerne erhalten bleiben.
"Doch sicher wird ein Teil meiner ersten freien Zeit dann meiner Familie gehören, da haben wir einiges zusammen verpasst, und das möchte ich dann zurückgeben, auch an meine Freundin Katrine", betonte er.
Gidsel will Titel mit den Füchsen Berlin
Vorher möchte Gidsel aber mit den Füchsen Berlin noch weitere Titel holen. "Einzelauszeichnungen jage ich eigentlich nicht hinterher. Ich will mit den Füchsen erfolgreich sein", stellte er klar.
Ganz oben auf der Agenda stehen der Sieg im DHB-Pokal und der Champions-League-Triumph.
"Ich weiß, ich habe noch genug Zeit, aber ich arbeite jetzt schon mit den Füchsen jeden Tag hart dafür. Das ist ein großes Ziel", so Gidsel.


























