Lewis Hamilton startet mit großen Ambitionen in sein zweites Ferrari-Jahr in der Formel 1. Nach einer enttäuschenden Debütsaison bei der Scuderia will der Rekordweltmeister nun endlich die ersten großen Erfolge einfahren.
Der 41-jährige Brite machte vor dem Auftaktrennen am Sonntag in Australien (05:00 Uhr/Sky) deutlich, dass seine großen Ambitionen unverändert geblieben sind, nachdem er 2025 nur enttäuschender Sechster in der Fahrerwertung geworden war.
"Mein Ziel im letzten Jahr war es, mit Ferrari die Weltmeisterschaft zu gewinnen - das ist mir nicht gelungen. Das bedeutet aber nicht, dass ich es nicht schaffen kann", sagte er im Interview mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera".
In der vergangenen Saison blieb Hamilton in der WM-Wertung weit hinter den Erwartungen zurück und fuhr kein einziges Mal auf das Siegerpodest. Doch für die neue Formel-1-Weltmeisterschaft schöpfte der Brite wieder neue Hoffnung.
Hamilton lobt Zusammenhalt: "Ferrari ist eine Einheit"
Vor allem sein neuer Dienstwagen sorgt bei dem siebenmaligen Champion für Aufbruchstimmung, schließlich sei der Ferrari SF-26 laut eigener Aussage deutlich stärker auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. "Im SF-26 steckt auch ein Stück meiner DNA, und das begeistert mich", erklärte Hamilton. Der Moment der Präsentation habe ihn emotional gepackt: "Als wir das neue Auto präsentiert haben, fühlte ich mich glücklich wie ein Kind."
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Mit diesem Gefühl und dem überarbeiteten Auto blickt Hamilton optimistisch auf den Titelkampf. Sein großes Ziel: Weltmeister und Landsmann Lando Norris vom Thron stoßen. Hamilton betonte, dass er sich gewappnet sieht, er gehe "besser vorbereitet in diese Weltmeisterschaft als 2025". Gleichzeitig lobte er den Zusammenhalt im Team: "Ferrari ist eine Einheit."
Die Fans des Traditionsrennstalls warten schon seit gefühlten Ewigkeiten auf große Titel. 2007 holte Kimi Räikkönen die Fahrer-Weltmeisterschaft nach Maranello. Der letzte Konstrukteurs-Titel stammt aus dem Jahr 2008. Lewis Hamilton will diese Durststrecke endlich beenden und Ferrari zurück an die Spitze führen.



