Mit seinen guten Leistungen hat sich Finn Jeltsch einen festen Platz in der Defensiv-Rotation des VfB Stuttgart erarbeitet. Die Folge: Teams aus England werden hellhörig - und konkurrieren womöglich mit dem FC Bayern?
VfB-Verteidiger Finn Jeltsch hat einen steilen Aufstieg hinter sich. Nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg erkämpfte sich der 19-Jährige auch einen festen Platz in der Defensive der Schwaben und wurde mit dem VfB im vergangenen Jahr Pokalsieger.
Auch international setzt Trainer Sebastian Hoeneß auf den agilen Innenverteidiger. Diese Entwicklung entgeht auch den Großklubs in Europa nicht.
So sollen einem "Sportsboom"-Bericht zufolge einige Scouts des FC Liverpool und FC Arsenal bei den vergangenen Heimspielen des VfB Stuttgart im Stadion gewesen sein, um Jeltsch genau zu beobachten. Für seine taktischen Leistungen habe Jeltsch auch beste Noten bekommen, vor allem in der Europa League. Im Europapokal machte er sieben Spiele über 90 Minuten.
Wie Transfer-Journalist Ekrem Konur berichtet, seien die englischen Klubs von den Fähigkeiten Jeltschs mit dem Ball sehr angetan. Sie trauen ihm offenbar zu, in der hohen Intensität der Premier League bestehen zu können. Jeltsch spielt in Stuttgart gerne mit dem Ball und schlägt viele vertikale Pässe nach vorne.
Wird der VfB bei einem hohen Angebot schwach?
Dem Bericht zufolge verfolgt aber auch der FC Bayern die Entwicklung des Defensivspielers sehr genau. Demnach sehe der Klub Jeltsch als einen möglichen zukünftigen Eckpfeiler für die Defensive des Rekordmeisters.
Ein "monumentales Angebot" in Höhe von 30 bis 35 Millionen Euro könnte den VfB an den Verhandlungstisch bringen, heißt es weiter. Der Vertrag des Verteidigers läuft noch bis 2030. Von einer Ausstiegsklausel ist nichts bekannt. Stuttgart sitzt also am längeren Hebel.
Jeltsch hatte im vergangenen Jahr die Fritz-Walter-Medaille in Gold erhalten und spielt für die deutsche U21-Nationalmannschaft. Mit der U17 wurde er 2023 Weltmeister in Indonesien.


























