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Danner verweist auf "große Erfahrung"

Formel-1-Absagen am Golf? RTL-Experte erläutert die Lage

Video: Danner-Einschätzung: Drohen F1-Absagen?
03. März 2026, 08:46
sport.de
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Der Krieg im Nahen Osten könnte sich auch auf den Rennkalender der Formel 1 auswirken, die im April zwei Rennen am Persischen Golf geplant hat. Werden die Grands Prix in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt? RTL-Experte Christian Danner erläutert die Hintergründe.

Für Günther Steiner ist die Sache klar: Ist der Krieg im Nahen Osten zwischen den USA und Israel auf der einen und der Islamischen Republik Iran (und ihren Stellvertretern in der Region) vor den Grands Prix in Bahrain (Manama, 10. April) und Saudi-Arabien (Dschidda, 17. April) nicht gestoppt, kann die Formel 1 am Persischen Golf nicht fahren. 

"Dann kann man da nicht fahren, glaube ich, und man sollte es auch nicht meiner Meinung nach. Es ist einfach zu gefährlich. Wenn es nicht zu 100 Prozent sicher ist, nimmt die Formel 1 keine Risiken in Kauf. Dann muss man halt eine Sportveranstaltung absagen. Man kann Leben nicht riskieren, nur weil wir gerne Rennautos sehen", betonte der frühere Haas-Teamchef bei RTL/ntv und sport.de.

Steiners RTL-Experten-Kollege Christian Danner erläutert die Hintergründe möglicher Absagen: "Die einzige Größe, die ein Rennen absagen kann, ist der Promoter. Im Falle von Bahrain und von Jeddah wären es die jeweiligen, ich sage jetzt mal Firmen, die sowieso der Regierung direkt unterstellt sind. Und deswegen muss man abwarten, wie die Lage dort beurteilt wird. Und dann wissen wir, ob das Rennen stattfindet oder ob es nicht stattfindet", sagte Danner bei RTL/ntv und sport.de.

Noch sei etwas Zeit bis zu einer Entscheidung und "sowohl das Königreich in Bahrain als auch das Königreich in Saudi sind durchaus in der Lage, die Situation zu beurteilen", so der frühere Formel-1-Pilot.

Danner: Formel 1 wird "rechtzeitig" auf Nahost-Krieg reagieren

Die Veranstalter würden "sicher rechtzeitig und sehr verantwortungsvoll entscheiden. Kann man ein Rennen dort veranstalten, ja oder nein? Ich selbst habe auch in Riad beim Formel-E-Rennen schon Raketenangriffe erlebt. Das sieht man dort insofern etwas entspannter als bei uns, weil das im Laufe der Jahre immer wieder passiert ist", merkte Danner an.

Der Grand Prix von Bahrain sei 2011 im Zuge der Unruhen des "Arabischen Frühlings" schon einmal abgesagt worden, erinnerte Danner. "Das heißt die Veranstalter dort haben eine sehr große Verantwortung gegenüber der Formel 1, aber sie haben auch eine sehr große Erfahrung, wie man mit solchen Problemen umgeht."

Israel hatte am Samstagmorgen mit den USA einen "Präventivschlag" gegen die Islamische Republik begonnen und noch am ersten Kriegstag "Revolutionsführer" Ayatollah Ali Khameini mit einem Luftangriff getötet.

Das Mullah-Regime in Teheran reagiert seither mit Raketenangriffen auf Israel und die Golfstaaten. In mehreren arabischen Ländern ist der Luftraum gesperrt, sind Flughäfen geschlossen.

US-Präsident Donald Trump sagte, er rechne mit einem Krieg von vier Wochen. Die Formel-1-Rennen stünden terminlich dann zur Disposition. Als mögliche Alternativen gelten die Strecken in Istanbul (Türkei), Portimao (Portugal) und Imola (Italien). Auch die deutschen Kurse Nürburgring und Hockenheimring könnten kurzfristig womöglich einspringen.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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