Die Houston Texans werden sich nach einer verlorenen Saison in der NFL von Safety Jimmie Ward trennen.
Mit diesem Move sparen die Texans aber gerade mal 750.000 Dollar an Cap Space und zwei Millionen Dollar an Dead Money schlucken, also genau die Summe, die Ward an garantiertem Gehalt für die kommende Saison zusteht.
Ward kam in der vergangenen Saison nicht zum Einsatz. Er begann das Training Camp auf der Physically Unable to Perform List, während er sich von einer Fußoperation in der Offseason erholte.
Einen Monat vor dem Training Camp, am 12. Juni, wurde Ward in Montgomery County/Texas, wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt (ein Verbrechen dritten Grades) festgenommen. Die beteiligte Frau reichte später Klage beim Bezirksgericht von Harris County ein. Sie gab an, am Morgen der Verhaftung in Anwesenheit ihres dreijährigen Kindes "mehrfach gewaltsam angegriffen worden zu sein, sowohl sexuell als auch körperlich".
Rechtliche Probleme stoppen Ward
Am 26. August wurde Ward auf die Commissioner Exempt List der NFL gesetzt, war also nicht spielberechtigt, wurde aber weiterhin bezahlt. Im September wurde er von dieser Liste gestrichen, nachdem eine Grand Jury entschieden hatte, keine Anklage gegen ihn zu erheben.
Derweil war Ward am 7. August ein zweites Mal festgenommen worden, da er gegen seine Kautionsauflagen verstoßen hatte, nachdem ein Alkoholtest positiv ausgefallen war. Infolgedessen musste er eine Nacht im Gefängnis verbringen.
Ward kam 2023 während der ersten Saison von Head Coach DeMeco Ryans in Houston zu den Texans. In 20 Spielen für das Team erzielte er 98 Tackles, sieben abgewehrte Pässe und drei Interceptions, von denen er eine zu einem Touchdown zurücktrug.
Ursprünglich war Ward ein Erstrundenpick der San Francisco 49ers im Draft 2014, wo er neun Jahre spielte und in 106 Spielen zehn Interceptions fing. Er erreichte mit den Niners zweimal den Super Bowl, verlor aber jeweils gegen die Chiefs.






