Die Defensivprobleme bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund haben sich nach der 2:3-Niederlage im Klassiker gegen den FC Bayern noch weiter verschärft. Grund dafür ist die schwere Knieverletzung von BVB-Kapitän Emre Can, die am Tag nach der knappen Heimpleite gegen die Münchner offiziell diagnostiziert und bestätigt wurde. Umso dringlicher ist nun die Rückkehr von Niklas Süle.
Der 30-Jährige fehlt den Dortmundern schon seit Mitte Februar, als er sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hatte. Seit dem arbeitet Niklas Süle engagiert für sein Comeback.
Nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" wird der 1,95-Meter-Hüne schon bald wieder voll belastbar auf dem Fußballplatz stehen können. Sein Reha-Training soll laut dem Zeitungsbericht in dieser Woche noch einmal gesteigert werden, ehe es anschließend wieder ins Mannschaftstraining gehen soll.
Während das bevorstehende Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am kommenden Samstagabend (ab 18:30 Uhr) wohl noch zu früh kommen dürfte, könnte das darauffolgende Heimspiel gegen den FC Augsburg (14. März) dann ein möglicher Termin für das Süle-Comeback sein.
Der 55-malige Nationalspieler hat in der laufenden Spielzeit immer wieder mit gesundheitlichen Problemen und Verletzungen zu kämpfen. Erst sieben Mal stand Süle wettbewerbsübergreifend in der Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal in der BVB-Startelf.
Can-Verletzung verschlimmert Personalsorgen in der BVB-Defensive
Die Probleme in der Hintermannschaft der Schwarz-Gelben hatten sich in den letzten Tagen und Wochen immer weiter zugespitzt. Neben Niklas Süle fehlte zuletzt auch noch Youngster Filippo Mané (Muskelverletzung) sowie gegen den FC Bayern Julian Ryerson (gesperrt).
Im Februar hatte zudem auch Nico Schlotterbeck knapp zwei Wochen mit muskulären Problemen pausieren müssen. Durch den Kreuzbandriss bei Kapitän Emre Can wurde die Ausfallliste nun noch einmal länger.
Neben Niklas Süle könnte auch Filippo Mané laut den "Ruhr Nachrichten" noch in diesem Monat wieder eine Alternative für Coach Niko Kovac werden.





























