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Brisanter Bericht vor dem Saisonstart

Enthüllt: F1-Team dachte über Australien-Absage nach

Bei Adrian Newey und Aston Martin türmen sich die Probleme vor dem Saisonstart
Bei Adrian Newey und Aston Martin türmen sich die Probleme vor dem Saisonstart
Foto: © IMAGO/Michael Potts
02. März 2026, 14:32
sport.de
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Pleiten, Pech, Pannen, pures Chaos und große Ratlosigkeit: Dieses Bild hat Aston Martin in den Wochen vor dem Formel-1-Saisonstart abgegeben. Die Verzweiflung im Hauptquartier in Silverstone war zwischenzeitlich so groß, dass Adrian Newey und Co. angeblich darüber nachgedacht haben, das Rennen in Melbourne sausen zu lassen. 

Erstmals seit vielen Jahren werden beim Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne wieder mehr als zehn Teams am Start stehen. Dank Neuzugang Cadillac präsentieren sich elf Teams auf dem Grid. Beinahe wären es trotz des US-Rennstalls aber doch nur zehn geworden, wie die italienische Ausgabe von "motorsport.com" enthüllt. 

Das Fachportal berichtet, dass sie bei Aston Martin nach dem Chaos in den vergangenen Wochen ernsthaft darüber nachgedacht haben, den Start in Australien abzusagen. Dabei hätten sich Newey und Co. dem Bericht zufolge auf "höhere Gewalt" berufen.

Steigt Aston Martin nach wenigen Runden aus?

Grund dafür ist der aktuelle Honda-Motor, der den Formel-1-Anforderungen nicht gewachsen ist. Dies wurde bei den Testfahrten mehr als deutlich. Der japanische Motorenhersteller hat zwar Besserung gelobt und eine Behebung der Probleme angekündigt, bis Melbourne ist das Zeitfenster aber zu klein gewesen. Heißt: Fernando Alonso und Lance Stroll stehen am Sonntag mit zwei Motoren am Start, die ihnen im schlimmsten Fall um die Ohren fliegen. 

Weil ein Rennverzicht kostspielige Strafen nach sich gezogen hätte, nahm Aston Martin von dieser Idee wieder Abstand - und schmiedete eine neue, die ebenfalls kein gutes Licht auf das Team und die Formel 1 werfen wird. 

Laut "motorsport.com" ist der neue Plan, in den Trainings und im Qualifying so wenig Runden wie möglich zu fahren und sich lediglich für das Rennen zu qualifizieren. Am Rennsonntag solle dann "nach wenigen Runden" gestoppt werden, heißt es. 

Unterdessen soll Aston Martin eine Kriseneinheit einberufen haben, zu der auch der ehemalige Teamchef und mittlerweile zum Chef-Strategen degradierte Andy Cowell gehört. Er wurde laut "motorsport.com" bereits in die Honda-Fabrik nach Japan geschickt, um die Vorgänge dort zu beobachten. 

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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