Vor zwei Jahren holten die Buffalo Bills im NFL Draft Keon Coleman als mögliche Lösung für das jahrelange Receiver-Problem. Doch Coleman deutete immer wieder lediglich sein Talent an, der große Durchbruch lässt auf sich warten. Nun soll ein "Neustart" helfen.
Als Coleman 2024 mit dem 33. Pick des Draft nach Buffalo kam, sollte er endlich wieder eine verlässliche Anspielstation für Josh Allen sein, der seit dem Abgang von Stefon Diggs mehr und mehr zum Alleinunterhalter der Offensive wurde.
Doch der Receiver brachte viel Stückwerk mit nach Buffalo. Erst im Vorjahr hatte man nach einem starken Auftritt gegen die Ravens in Woche 1 (112 Yards, 1 TD) auf den Durchbruch gehofft, doch am Ende standen lediglich 404 Yards und vier Touchdowns in der gesamten Spielzeit zu Buche.
Vielmehr fiel Coleman durch Disziplinlosigkeiten wie Verspätungen auf. Zudem erklärte Team Owner Terry Pegula im Januar bei einer Pressekonferenz, es sei sowieso eher die Entscheidung des Coaching Staffs gewesen, Coleman zu holen und General Manager Brandon Beane habe diesen Pick eher als Kompromiss gemacht.
NFL: Beane lobt Coleman
Ausgerechnet besagter Beane spricht nun lobend über Coleman und glaubt immer noch an dessen Potenzial.
"Es läuft gut", erklärte Beane im "NFL Network" bezüglich der Beziehung zwischen Coleman und Neu-Coach Joe Brady. "Wir haben auch einen neuen Wide Receivers Coach, Drew Terrell, der sehr begeistert ist. Pete Carmichael ist unser neuer OC. Diese Jungs, alle haben ihn beobachtet und gesagt: Mann, ich freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten. Ich glaube, es gibt eine neue Energie, es ist das dritte Jahr und wir werden mit Keon einen kompletten Neustart machen", lautet die Hoffnung der Bills.
"Keon hatte letztes Jahr eine sehr gute Offseason und ehrlich gesagt hatte er auch ein sehr gutes Training Camp. Wir haben das erste Spiel gegen die Ravens gespielt. Er hatte über 100 Yards und danach gab es noch ein paar unreife Dinge, aber Keon ist damit richtig umgegangen. Ich muss ihm zugutehalten, dass er sehr verantwortungsbewusst ist. Er hat nie Ausreden gesucht. Wir sind alle mit dabei. Wir werden alle unseren Teil beitragen. Und ich weiß, dass Joe und die neuen Trainer sehr gespannt sind, was das dritte Jahr bringen wird", äußerte Beane weiter seine Hoffnungen.






