Bleibt er oder geht er? Das ist die große Frage, die Borussia Dortmund in Bezug auf Nico Schlotterbeck umtreibt. BVB-Ikone Steffen Freund gibt exklusiv bei RTL/ntv und sport.de eine Einschätzung zu der Situation ab - und erklärt, warum er zwei Stars des FC Bayern derzeit vor Schlotterbeck sieht.
"Ich mache den Hype nicht ganz so mit", betonte Freund mit Blick auf Schlotterbeck, der im direkten Duell des BVB mit dem deutschen Rekordmeister am Samstag gleich dreimal knapp einem Platzverweis entging.
Jonathan Tah und Dayot Upamecano vom FC Bayern seien nach den Eindrücken des 3:2-Siegs in Dortmund derzeit "beide besser" als Schlotterbeck, sagte Freund.
Der 56-Jährige bezeichnete die Situation rund um Schlotterbeck aus Sicht des BVB als "grundsätzlich bitter". Eigentlich seien die Schwarz-Gelben beim 26 Jahre alten Nationalspieler "schon fast zu spät dran", so Freund, "weil jetzt kann er im Sommer entscheiden, ob er verlängert oder nicht. Bis dahin muss es eine Lösung geben."
Er könne sich sowohl einen BVB-Verbleib als auch einen Abgang Schlotterbecks vorstellen, sagte Freund, "weil ich ihn auch noch nicht auf diesem absoluten Top-Level sehe".
BVB: Freund erwartet "große Angebote" für Schlotterbeck
Der Champions-League-Sieger von 1997, der in seiner aktiven Karriere unter anderem erfolgreich für Tottenham Hotspur in England kickte, sagte aber auch: "Wenn du alles erleben möchtest, vielleicht auch mal Ausland, dann musst du jetzt wechseln."
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Freund mutmaßte im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de, Schlotterbeck könne sich seinen neuen Arbeitgeber aussuchen.
Potenzielle Interessenten wie Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City, der FC Liverpool oder Paris Saint-Germain könnten zudem "noch viel mehr zahlen" als der BVB, gab der 56-Jährige zu bedenken.
"Ich kann ihm natürlich nicht sagen, er soll nicht wechseln, weil ich selbst hatte auch den Mut zu wechseln. Das gehört zum Geschäft dazu", erklärte Freund weiter.
Er erwarte in den kommenden Wochen und Monaten "große Angebote" für Schlotterbeck, sagte der frühere BVB-Profi.






























