Mit großer Vorfreude ist Mick Schumacher in sein IndyCar-Abenteuer in den USA gestartet. Doch sein Debüt in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida endete jäh. Anschließend zeigte sich der Ex-Formel-1-Pilot enttäuscht, wollte dem Frust aber nicht zu großen Raum lassen.
"Ich schaue nach vorn, nicht zurück, und werde versuchen zu verstehen, was wir hätten besser machen können", wird Mick Schumacher nach seinem völlig verkorksten Debüt in der IndyCar-Serie in einer Mitteilung seines Rennstalls Rahal Letterman Lanigan Racing zitiert.
"So ist Rennfahren. Es ist sehr schade", sagte Schumacher, der dennoch positiv in die Zukunft blickt: "Aber hey, wir haben noch 17 weitere Rennen. Das war nur das Erste, nur der Start davon. Und ich freue mich sehr auf den Rest der Saison."
Der 26-Jährige war am Sonntag in Runde eins nach gerade einmal vier Kurven wegen eines Auffahr-Unfalls unverschuldet ausgeschieden. Schumacher war kurz nach dem Start auf das Auto des US-Amerikaners Santino Ferrucci aufgefahren, nachdem dieser in einer Kurve abgedrängt worden war.
"Unser Ziel war es eigentlich nur, das Rennen zu beenden, möglichst alle Runden zu absolvieren. Wir haben viel weniger bekommen, das ist sehr unglücklich", musste er die bittere Bilanz ziehen.
Mick Schumacher deutlich: "Das war frustrierend"
"Das war frustrierend heute", schrieb der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher später auch bei Instagram, aber: "Wir hätten nichts anders machen können. So ist Racing manchmal. Es gibt einiges zu lernen und zu erledigen. Nächste Woche geht's weiter!"
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Mit einem schwachen Qualifying und dem Start vom 21. Platz (von 25) habe er sich selbst in eine "besonders schwierige Lage" gebracht.
In seiner neuen sportlichen Heimat steht für Mick Schumacher am Samstag in Phoenix/Arizona das zweite Saisonrennen auf dem Programm. Der 18. und letzte Lauf des Jahres findet am 6. September im kalifornischen Laguna Seca statt.
Schumacher ist der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Zuvor letzter Deutscher in der Serie war 2005 Timo Glock gewesen. Würde Schumacher in den nächsten Wochen die Qualifikation für die 500 Meilen von Indianapolis (24. Mai) schaffen, wäre der 26-Jährige sogar der erste deutsche Teilnehmer an dem legendären Rennen seit mehr als 100 Jahren.



