In seinem bis 2027 datierten Arbeitspapier beim FC Bayern hat sich Harry Kane für Sommer 2026 eine Ausstiegsklausel integrieren lassen, die ihm einen vorzeitigen Abschied aus München ermöglicht hätte. Dass der Kapitän der Three Lions von dieser Option keinen Gebrauch machte, sieht Klub-CEO Jan-Christian Dreesen als "Bekenntnis" zum deutschen Rekordmeister.
Der "kicker" hatte Anfang Februar mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach Harry Kane bis Ende Februar die Möglichkeit habe, von seiner Ausstiegsklausel, die sich dem Vernehmen nach im Bereich von 60 bis 70 Millionen Euro bewegt, Gebrauch zu machen. "Sky" und "Bild" hatten stets vermeldet, die Option für Sommer 2026 laufe bereits zum 31. Januar aus.
Zuletzt hatte bereits Ehrenpräsident Uli Hoeneß verraten, dass Kanes Klausel Ende Januar ausgelaufen war und der Torjäger davon keinen Gebrauch machte. "Das ist ja mal das erste Bekenntnis gewesen, auch von Harry zum FC Bayern", kommentierte nun Vorstandschef Jan-Christian Dreesen das Auslaufen der Option bei "BildTV". Bei der angepeilten Vertragsverlängerung mit dem Superstar wolle man daher auch nichts überstürzen.
FC Bayern: Kane "fühlt sich sehr wohl"
Man wolle sich mit dem englischen Nationalspieler die Situation "in aller Gelassenheit dann im Laufe der Saison im zweiten Quartal anschauen", stellte der gebürtige Ostfriese klar, fügte aber hinzu: "Natürlich noch vor der nächsten Saison." Intern rechnet man sich beim deutschen Rekordmeister offenbar gute Chancen aus, Kane zu einer Verlängerung bewegen zu können.
"Die Zeichen der Zeit sind so, dass Harry sich sehr wohlfühlt. Wir sind sehr zufrieden mit ihm", so Dreesen weiter. Im Sommer 2023 war Kane für die Bundesliga-Rekordablöse von 95 Millionen Euro vom englischen Erstligisten Tottenham Hotspur an die Säbener Straße gewechselt, wo er für vier Jahre unterschrieb.
Mit der Verpflichtung des Mittelstürmers, der nach 24 Bundesliga-Partien bereits bei 30 Treffern steht, habe der FC Bayern bewiesen, dass man auch "Weltstars nach Deutschland holen" kann, schwärmte der Klub-Boss.




























