Nach einer sieglosen "Woche der Wahrheit" nimmt bei Borussia Dortmund die Unruhe zu. Zum Tuschelthema rund um den BVB wird auch das Verhalten von Trainer Niko Kovac.
Wie "Bild" berichtet, tauscht sich der 54-Jährige weiter am liebsten mit dem ehemaligen Klub-Boss Hans-Joachim Watzke aus und nicht mit Sport-Geschäftsführer Lars Ricken oder Sportdirektor Sebastian Kehl, die inzwischen eigentlich das Sagen haben bei den Schwarz-Gelben.
Das Boulevard-Blatt wertet dies als "irritierendes Zeichen" und schreibt von wachsenden Zweifeln an der aktuellen sportlichen Leitung. Ob die Führungsetage derzeit ideal aufgestellt ist, soll demnach auch eine Frage sein, die beim BVB hinter den Kulissen diskutiert wird.
Watzke hatte die Verantwortung für den Sport bereits im Mai 2024 an Ricken übergeben, der vorher als Nachwuchsdirektor des BVB fungierte. Im November 2025 zog sich der 66-Jährige dann vollends aus der Geschäftsführung zurück und wechselte ins Präsidentenamt des e.V.
Hinter dem BVB liegt eine enttäuschende Woche: Zunächst gab es das 2:2 gegen Verfolger RB Leipzig in der Bundesliga, dann das 1:4-Fiasko in der Champions League bei Atalanta Bergamo. Am Samstagabend folgte das 2:3 im Klassiker gegen den FC Bayern, das die letzte winzige Resthoffnung auf einen spannenden Titelkampf im Saisonendspurt zunichte machte.
BVB verliert - auch Kapitän Emre Can
Nico Schlotterbeck (26.) hatte den BVB zunächst vom ersten Heimsieg gegen den FC Bayern seit November 2018 träumen lassen.
Doch die Gäste konterten durch Harry Kane (54.), dann verwandelte der Stürmer einen von Schlotterbeck verursachten Foulelfmeter (70.). Daniel Svensson (83.) glich aus, Joshua Kimmich (87.) setzte den späten Schlusspunkt.
Zu allem Überfluss verletzte sich BVB-Kapitän Emre Can schwer. Er erlitt einen Kreuzbandriss, wie der Verein am Sonntag bestätigte.
"Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle. Er ist unser Kapitän, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs. Emre wird von uns in den nächsten Monaten jede Unterstützung bekommen, damit er wieder vollständig gesund wird", sagte Kehl.




























