Diego Pavia ist eines der polarisierendsten Talente der diesjährigen Draft-Klasse, was er auch beim NFL Combine nochmal unterstrich. Ändern will er an seinem Auftreten jedoch nichts.
Der Quarterback von Vanderbilt hat sein Team zu einer 10-3-Bilanz geführt, was die erste 10-Siege-Saison in der Geschichte der Commodores bedeutete. Doch nicht nur damit fiel er auf. Sein öffentliches Auftreten sorgte ebenfalls für Aufsehen.
"Eines ist sicher: Es ist mir völlig egal, was die Leute über mich denken", sagte Pavia am Wochenende über seine Kritiker. Jene wiederum haben nicht vergessen, wie er auf die Tatsache reagierte, dass er bei der Heisman-Wahl an Fernando Mendoza von Indiana gescheitert war. Auf Social Media postete er eine Nachricht mit den Worten: "F- ALL THE VOTERS", wofür er sich im Nachhinein öffentlich entschuldigen musste.
Allerdings sieht er das nun nicht als charakterliche Schwäche an, sondern vielmehr als eine Pluspunkt für interessierte Teams. "Ich habe das Gefühl, viele Teams lieben diese Zähigkeit, diesen Kampfgeist. Das Leben eines Underdogs, ganz sicher. Und deshalb stellen sie Fragen. Aber wenn man zurückblickt und sich meine Geschichte ansieht - da ist nichts gegen mich zu finden.“
Pavias Größe als nächstes Hindernis
Er fügte hinzu: "Ich möchte einfach, dass jeder weiß, was an mir wahr ist: Ich bin bescheiden und ich ziehe mein Selbstvertrauen aus meiner Arbeitsweise. Und wenn man sehen würde, wie viel ich hier reinstecke, würde man verstehen, woher mein Selbstvertrauen kommt."
Beim Combine kam zudem heraus, dass er unter 1,78 Metern gemessen wurde, nicht gerade Gardemaß für Quarterbacks in der NFL. Doch auch das sieht er nicht als allzu großen Nachteil an, wie er betonte.
"Ich würde einfach sagen: Schaut euch das Tape an", sagte Pavia. "Es ist ja nicht so, dass wir an den Samstagen in der SEC nicht gegen die Jungs spielen würden, die in der ersten oder zweiten Runde des Draft gepickt werden. Die SEC und die Big Ten haben wahrscheinlich die meisten Spieler, die in der ersten oder zweiten Runde gedraftet werden. Wir spielen also gegen diese Jungs, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern."






