Der THW Kiel hat auf dem Transfermarkt bereits ordentlich Gas gegeben und mit Julian Köster und Domen Makuc zur Saison 2026/27 zwei prominente Rückraumspieler verpflichtet. Die Konkurrenz beim Handball-Rekordmeister ist riesig. Ex-Profi und TV-Experte Stefan Kretzschmar erwartet daher eine "spannende" Situation an der Förde.
Schließlich ist der Rückraum des THW Kiel auch ohne die im Sommer zum Verein dazustoßenden Neuzugänge mit Eric Johansson, Domagoj Duvnjak, Elias Ellefsen a Skipagötu und Supertalent Rasmus Ankermann bestens besetzt. "Sie haben nächstes Jahr sechs Rechtshänder für die beiden Rückraumpositionen Mitte und Halblinks. Das ist natürlich ein bisschen viel", so Kretzschmar im "Dyn"-Talk Kretzsche&Schmiso.
"Das wird schon spannend", vermutet der 53-Jährige weiter, der sich gerade um die Spielzeit von dem erst 18-jährigen Ankermann, der jüngst bis 2030 bei den Zebras verlängerte, Sorgen macht: "Ich hoffe, dass der Junge sich da weiterentwickeln kann und seine Chancen bekommt. Er hat es verdient. Ich hoffe, dass er die Spielzeiten bekommt in Kiel, aber das wird schwer."
Skipagötu "ein wichtiger Spieler" für den THW Kiel
Ob das DHB-Juwel in der Bundesliga regelmäßig auf der Platte stehen wird, könnte von Skipagötu abhängen. Der Mann von den Färöer Inseln ist als Spielgestalter beim THW Kiel gesetzt, fiel zuletzt aber verletzungsbedingt aus.
Der Youngster sei "das große Fragezeichen des THW Kiel", meint Kretzschmar: "Wie kommt er mit den Verletzungen klar? Wie kann er in der Rückrunde und darüber hinaus auftrumpfen, ähnlich wie in der Hinrunde?"
Mit Ankermann habe man den Ausfall des Mittelmannes aber "noch gut überbrückt", so der ehemalige Weltklasse-Spieler. Auch ohne Skipagötu habe man bis zur deutlichen Heim-Pleite gegen den VfL Gummersbach am Samstag "eine wirklich sehr gute Phase, einen sehr guten Lauf" hingelegt. Auf Dauer sei Skipagötu aber "ein wichtiger Spieler", bilanzierte Kretzschmar.


























