Beim FC Augsburg hat der 1. FC Köln die nächste Pleite in der Fußball-Bundesliga kassiert. Wackelt nun der Stuhl von Trainer Lukas Kwasniok? Ulf Sobek, Vize-Präsident des Effzeh, äußerte sich nun zur Zukunft des Coaches.
"Lukas Kwasniok kennt Drucksituationen und hat in seiner Laufbahn mehrfach bewiesen, dass er Mannschaften stabilisieren und entwickeln kann", sagte Sobek zur "Bild".
Eine Hintertür ließ sich Sobek dann aber doch offen. "Wir stehen in einem engen, vertrauensvollen Austausch mit der sportlichen Leitung rund um Thomas Kessler. Jetzt geht es darum, gemeinsam die richtigen Stellschrauben zu justieren und die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen", so der Vize-Boss.
Intern würde man die Situation "sehr kritisch" analysieren, ohne dabei in Hektik zu verfallen.
Dass die Kölner als Aufsteiger auch schwere Phasen durchleben, gehöre zur Realität.
Angst vor einem direkten Wiederabstieg hat Sobek nicht. "Wir analysieren sehr klar und intern sehr kritisch, ohne in Hektik zu verfallen. Am Geißbockheim wird intensiv und fokussiert gearbeitet – mit voller Konzentration auf Lösungen", stellte er klar.
Der 1. FC Köln bekommt es in den kommenden Bundesliga-Spielen mit Borussia Dortmund, dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach zu tun. Sollte der Domstadtklub dabei nicht liefern, wird es "Bild" zufolge "verdammt eng" für Kwasniok.
1. FC Köln rutscht immer tiefer in den Keller
In Augsburg verlor Köln aufgrund eines spektakulären Hackentreffers von Rodrigo Ribeiro (55.) und einem Kontertor durch Alexis Claude-Maurice (90.+5). Nach nur zwei Siegen aus den letzten 15 Spielen bleibt die Lage für den Aufsteiger angespannt.
"Da haben wir echt dran zu knabbern", sagte Kwasniok nach dem Spiel bei "Sky": "Das Quäntchen fehlt dann eben auch. Das macht die Situation aktuell nicht einfach."
Die Kölner liegen aktuell auf dem 13. Tabellenplatz. Der Vorsprung zum Relegationsrang beträgt gerade einmal zwei Punkte.




























