Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg befindet sich in einer sportlichen Krise, nach dem 0:4 gegen den VfB Stuttgart weht auch Daniel Bauer der Gegenwind immer eisiger entgegen. Erste Spekulationen über einen Nachfolger gibt es bereits.
Das enttäuschende 0:4 (0:3) beim VfB Stuttgart könnte für Daniel Bauer das letzte Spiel als Cheftrainer des VfL Wolfsburg gewesen sein, berichtet der "kicker". Es spräche "vieles dafür", dass die Niedersachsen sich nun abermals in dieser Saison gezwungen sehen, einen neuen Mann an der Seitenlinie zu installieren.
Zu Wochenbeginn soll beim VfL nun final über Bauers Zukunft entschieden werden, heißt es.
Der 43-Jährige hatte im vergangenen November nach der Freistellung vom im Sommer verpflichteten Niederländer Paul Simonis zunächst als Interimslösung übernommen, nach sieben Punkten aus vier Spielen wurde er in der Winterpause schließlich zum Chefcoach befördert und mit einem Vertrag bis 2027 ausgestattet. Parallel dazu begann er im Januar den Lehrgang zur Pro-Lizenz des DFB.
Hecking-Comeback beim VfL Wolfsburg?
Doch seit dem Jahreswechsel läuft es für Bauer und die Wölfe bislang nur in eine Richtung: nach unten. Nur ein Sieg (2:1 gegen den FC St. Pauli) gelang im Kalenderjahr 2026, inzwischen rangiert der Klub auf dem 17. Rang und somit auf einem Abstiegsplatz. Mit 53 Gegentreffern ist der VfL zudem die Schießbude der Liga. Der Druck in Wolfsburg ist groß, ein Sieg am Samstag (15:30 Uhr/Sky) im Nordduell gegen den Hamburger SV ist Pflicht.
Zwar ist Bauer noch im Amt, im "kicker" wird allerdings schon über einen Nachfolger spekuliert: Demnach könnte Dieter Hecking den schwer angeschlagenen Bundesligisten vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte retten.
Der 61 Jährige arbeitete von 2013 bis 2016 schon einmal in Wolfsburg und gewann in dieser Zeit mit dem Klub DFB-Pokal und Supercup. Im September des vergangenen Jahres war Hecking beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden.
































