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Erstes Rennen endet schon in Runde vier

Frustrierendes IndyCar-Debüt für Mick Schumacher

Video: Schumacher erlebt Debakel zum Auftakt
02. März 2026, 09:30
sport.de
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Bitterer Start für Mick Schumachers IndyCar-Abenteuer! Der ehemalige Formel-1-Pilot schied bei seinem Debüt-Rennen in der US-Motorsportserie am Sonntag schon nach wenigen Metern aus. 

Kaum hatte das Rennen in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida begonnen, war es für Mick Schumacher auch schon Geschichte: Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher musste sein Debüt nach einem unverschuldeten Unfall in der ersten Runde frühzeitig abbrechen.

Bereits in Runde vier, dem ersten echten Bremspunkt des Kurses, kam es zu einer Berührung zwischen Sting Ray Robb (Juncos-Hollinger-Chevrolet) und Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet).

Im Netz kursierende Aufnahmen, legen nahe, dass sich Robb verbremste, Ferrucci nicht mehr einlenken konnte und beide in der Absperrung landeten. Schumacher, der sich unmittelbar hinter dem Duo befand, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr mit seinem Boliden auf Ferrucci auf. Dass ausgerechnet Robb das Rennen fortsetzen konnte, dürfte Ferrucci und Schumacher kaum beruhigen.

"Es ist ein 100-Runden-Rennen mit drei Stopps. Jeder hat unterschiedliche Strategien. Daher gibt es keinen Grund für solche Manöver in der ersten Runde", wetterte Ferrucci bei "FOX" gegen Robb.

"Wir müssen uns weiter vorne qualifizieren"

Schumacher gab sich hingegen eher milde: "Ich habe gesehen, wie Santino die Räder blockierte, aber wusste nicht, dass sich innen noch jemand anderes ebenfalls verbremste. Sting Ray ist offenbar etwas weiter in die Kurve reingeschossen als erwartet und das hat eine Kettenreaktion ausgelöst."

"Es ist ein Rennen, und wenn man weit hinten ist, gibt es immer wieder Momente, in denen man drei oder sogar vier Autos vor oder hinter sich hat, ist das von sich aus ein Risiko. Für uns lautet die wichtigste Erkenntnis also: Wir müssen uns weiter vorne qualifizieren, so einfach ist das", so Schumacher weiter. Nach einem schwachen Qualifying ging der 26. nur als 21. ins Rennen.

Zufrieden war Schumacher anschließend dennoch: "Offen gesagt hatten wir ein richtig gutes Auto. Wir haben einige große Änderungen daran vorgenommen, und alle wiesen in die richtige Richtung. Das haben wir wohl schon beim ersten Reifen gesehen", so der IndyCar-Neuling, der für Rahel Latterman Lanigan Racing startet, anschließend.

Und weiter: "Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung an diesem Wochenende. Jetzt müssen wir dem Ganzen noch die Krone aufsetzen und ein gutes Rennergebnis erzielen." Diese Chance wurde Schumacher nach dem frühen Aus nun genommen.

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