Zwischen Shooting-Star Lennart Karl und dem FC Bayern gibt es offenbar noch keine Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung.
Laut "Bild"-Reporter Christian Falk sehen die Münchner keine Eile in der Personalie. Auch Karls Berater, der frühere DFB-Kapitän Michael Ballack, dränge demnach derzeit nicht auf einen neuen Kontrakt, auch wenn sein Klient aktuell angeblich "nur" zwei Millionen Euro pro Jahr verdient.
Die Karl-Seite will wohl auch abwarten, wie sich die sportliche Perspektive des Offensivspielers beim FC Bayern entwickelt.
Karls aktuelles Arbeitspapier hatte sich am 22. Februar, seinem 18. Geburtstag, bis 2029 verlängert. Grundsätzlich sollen die Verantwortlichen daran interessiert sein, auch darüber hinaus mit dem Youngster zusammenzuarbeiten.
Nachdem Karls Entwicklung seit dem vergangenen Sommer viele Wochen steil nach oben ging, steckt er aktuell in einem kleinen Loch.
Beim 3:2-Sieg des FC Bayern im Klassiker bei Borussia Dortmund am Samstag schmorte er zum zweiten Mal in Folge in der Bundesliga über die gesamte Spielzeit auf der Bank.
In 31 Pflichtspielen für die Münchner Profis steht Karl aber nichtsdestotrotz bei starken sieben Toren und vier Vorlagen.
FC Bayern: Das ist für Karl "ab und zu schon schwierig"
Zuletzt hatte er in seinem ersten ausführlichen Interview mit dem "kicker" zugegeben, es sei nicht immer leicht, sich vom wachsenden öffentlichen Druck freizumachen.
"Ab und zu ist es schon schwierig, das muss ich sagen", schilderte Karl. "Von außen prasselt viel auf einen ein, von den Medien, über die sozialen Netzwerke. Das muss man einfach ausblenden, aber das geht nicht immer. Auf dem Platz zählt ja nicht, wie alt ich bin, sondern dass ich meine Leistung zeige. Deswegen einfach immer alles geben und sich auf das konzentrieren, was auf dem Platz passiert."





























