Beim FC Bayern geht man nach dem 3:2-Sieg im Top-Spiel beim BVB fest von der erfolgreichen Titelverteidigung aus.
Der FC Bayern sorgte am Samstagabend im Meisterschaftskampf für eine Vorentscheidung, weiß auch Siegtorschütze und DFB-Kapitän Joshua Kimmich. "Ja, also es liegt schon an uns, muss man ehrlich sagen. Jetzt haben wir glaube ich elf Punkte Vorsprung, das werden wir nicht mehr abgeben", sagte der Münchner Führungsspieler bei "Sky". Noch nie wurde ein Elf-Tore-Vorsprung nach dem 24. Spieltag verspielt.
Kimmich hatte den Rekordmeister in der 87. Minute sehenswert per Linksschuss zum Sieg geballert. Der BVB war durch Nico Schlotterbeck (26.) zunächst mit einer 1:0-Führung in die Pause gegangen, ehe Harry Kane (54., 70.) per Doppelschlag das Spiel drehte. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Daniel Svesson (83.) hielt anschließend nur kurz.
"Wir haben uns eine lange Zeit schwergetan, es war ein sehr körperliches Spiel, auch ein Spiel mit einigen Fehlern, gerade die erste Halbzeit war sehr zerfahren, viele Unterbrechungen, viele Standardsituationen, Foulspiele, dadurch ist nicht so ein richtiger Rhythmus aufgekommen", analysierte Kimmich.
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Kimmich: BVB konnte das Tempo nicht halten
In der zweiten Halbzeit sei die Partie "dann ein bisschen flüssiger", auch, weil er BVB das Tempo hochhalten konnte.
"Die haben schon harte Wochen jetzt hinter sich, haben viele Spiele gehabt, die Spiele hatten wir nicht, dementsprechend war uns schon bewusst, je länger das Spiel geht, dass wir einen großen Vorteil haben und den haben wir zum Glück dann ganz spät ausgespielt", so der Kapitän.
Zu seinem Siegtreffer sagte Kimmich: "Ich hatte in dem Moment nicht mehr viele Optionen, ich habe mich einfach konzentriert, den Ball ordentlich zu erwischen und zum Glück ist er dann hinten reingegangen. Ja, ich schieße ja generell jetzt nicht so viele Tore, deswegen nehme ich jedes Tor gerne mit. In Dortmund so spät ein 3:2 zu machen, ist natürlich was ganz Besonderes."






























