Dennis Schröder stand am Freitag während der Partie seiner Cleveland Cavaliers bei seinem Ex-Team Detroit Pistons (119:122 nach OT) im Mittelpunkt einer ungewöhnlichen Szene. Ein Fan verärgerte den DBB-Star und musste anschließend die Little Caesars Arena verlassen.
Inmitten des letzten Spielabschnitts, als Cleveland noch mit 98:92 führte, stoppte Schröder das Spiel und verwies erzürnt auf einen Pistons-Fan, der in der ersten Reihe saß. Der Zuschauer soll den gebürtigen Braunschweiger übel beleidigt haben.
Daraufhin ist Pistons-Head-Coach J.B. Bickerstaff, der Schröder bestens aus seiner fünfmonatigen Zeit in Detroit kennt, eingeschritten, um den Deutschen zu besänftigen. "Sag mir, was er gesagt hat, sag mir, was er gesagt hat", meinte er zu seinem Ex-Spieler.
Nachdem sich die beiden ausgetauscht hatten, gingen sie zusammen auf die Schiedsrichter zu und schilderten den Vorfall. Die Konsequenz: Der Fan wurde von Security-Mitarbeitern aus der Halle begleitet und durfte den dramatischen Overtime-Sieg der Pistons nicht mehr live miterleben.
Neben dem Fan-Ärger und der bitteren Cavs-Pleite verlief der Abend für Schröder auch auf individueller Ebene alles andere als optimal. Der 32-jährige Point Guard brachte es nur auf 12 Punkte bei einer schwachen Wurfquote von 4 aus 15 (26,7 Prozent) aus dem Feld. Außerdem standen 9 Assists und 1 Rebound zu Buche.




































