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Kurz vor dem Saisonstart

Regeländerungen in der Formel 1 verkündet

Vor dem Saisonstart gibt es Anpassungen am Formel-1-Regelwerk
Vor dem Saisonstart gibt es Anpassungen am Formel-1-Regelwerk
Foto: © IMAGO/Romain MATHON
01. März 2026, 19:34
sport.de
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Wenige Tage vor dem Saisonauftakt der Formel 1 in Australien (8. März) hat der Automobil-Weltverband FIA diverse Änderungen im Reglement verkündet. Unter anderem das Qualifying wurde minimal angepasst.

Die FIA hat eine kleine, aber nicht unbedeutende Anpassung des Formel-1-Qualifyings vorgenommen: Wie der Weltverband mitteilte, wird die dritte Qualifying-Session von bislang zwölf auf nun 13 Minuten verlängert. In Q3 kämpfen die bis dato zehn schnellsten Fahrer um die Pole Position.

Da nach dem Einstieg von Cadillac ab 2026 elf statt zuvor zehn Teams und somit zwei Autos mehr auf der Strecke sind, erhöht sich zudem die Anzahl der Fahrer, die nach Q1 und Q2 ausscheiden. In den beiden ersten Abschnitten werden somit nicht mehr fünf, sondern fortan sechs Piloten anhand ihre Rundenzeiten aussortiert.

Eine weitere Anpassung des Reglements betrifft den Großen Preis von Monaco: Beim Formel-1-Klassiker im Fürstentum mussten die Fahrer in der letzten Saison drei Reifensätze nutzen, damit die Teams zu einer Zweistoppstrategie gezwungen waren. Diese Vorgabe sorgte jedoch für reichlich Kritik, nun wird sie gestrichen.

Formel 1: FIA findet Kompromiss im Motoren-Zoff

Auch der über Wochen schwelende Motoren-Zoff in der Formel 1 ist kurz vor dem Saisonstart einvernehmlich gelöst worden. Konkret ging es in dem Streit um das erlaubte Verdichtungsverhältnis im Verbrennungsmotor der Antriebseinheit und um einen Kniff, den Mercedes offenbar anwendet.

Die Konkurrenz wirft dem Team vor, die Verdichtung im Rennbetrieb auf 18:1 zu erhöhen und gleichzeitig den FIA-Grenzwert von 16:1 beim bislang durchgeführten statischen Test unter normalen Außentemperaturen einzuhalten.

Der Kompromiss der FIA sieht nun vor: Für die ersten Rennen ändert sich nichts, ab dem 1. Juni 2026 wird das Verdichtungsverhältnis dann sowohl im warmen als auch im kalten Zustand überwacht. Ab 2027 soll nur noch unter Betriebsbedingungen bei 130 Grad Celsius gemessen werden.

"Die Anpassungen des Technischen Reglements folgen auf die Vorsaison-Tests in Barcelona und Bahrain sowie auf umfangreiches Feedback von Fahrern und Teams", ließ die FIA wissen. Auch die Powerunit-Hersteller hätten in dieser Sache einstimmig votiert.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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