Der ersehnte Coup bei einem Grand Slam fehlt noch, ansonsten lässt die Vita von Alexander Zverev allerdings kaum zu wünschen übrig: Zahlreiche Masters-Titel konnte der Deutsche bereits verbuchen, die inoffizielle Tennis-WM gleich zweimal gewinnen und 2021 in Tokio sogar Olympia-Gold gewinnen. Zverevs nicht gerade häufige Doppelauftritte brachten hingegen zuletzt weniger Erfolg - was sich nun ändern könnte.
Der erste Auftritt nach seinem knappen Halbfinalaus bei den Australian Open gegen den späteren Sieger Carlos Alcaraz verlief für Alexander Zverev beim ATP-500er-Turnier in Acapulco scheiterte die Nummer vier der Weltrangliste schon im Achtelfinale am Serben Miomir Kecmanovic, am Sonntag spielt Zverev in Mexiko um seinen ersten Titel der Saison.
Gemeinsam mit dem 42-jährigen Brasilianer Marcelo Melo erreichte Zverev am Samstag das Endspiel der Doppelkonkurrenz.
Zverev/Melo setzten sich im Halbfinale letztlich souverän mit 6:3 und 7:5 gegen das spanische Toptalent Rafael Jodar und den Mexikaner Rodrigo Pacheco Mendez durch. Das deutsch-brasilianische Duo behielt vor allem aufgrund starker Aufschlagspiele die Oberhand. Jodar/Pacheco Mendez gelang nur ein einziges Break.
In Acapulco feierten Zverev/Melo übrigens nach fünf Niederlagen in Serie ihre Rückkehr in die Erfolgsspur.
Zverev gewann zwei Doppelturniere mit seinem Bruder
Im Finale wartet nun die favorisierte Paarung Alexander Erler aus Österreich und Robert Galloway aus den USA.
In seiner Karriere konnte Zverev bislang zwei Doppelkonkurrenzen gewinnen. 2017 in Montpellier und 2019 in Acapulco triumphierte er jeweils mit seinem Bruder Mischa. Gemeinsam kassierten die Zverev-Brüder zudem satte fünf Finalpleiten. Das letzte Endspiel erreichte Zverev im Doppel überraschend 2024 beim Masters in Monaco, wo er an der Seite von Melo nur knapp mit 7:5, 3:6 und 5:10 gegen Sander Gille und Joran Vliegen aus Belgien den Kürzeren zog.
















