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Eiskunstlauf-Zoff geht in die nächste Runde

Matthias Große legt sich mit der ARD an
Matthias Große legt sich mit der ARD an
Foto: © IMAGO/Matthias Koch
27. Februar 2026, 15:52

Die ARD hat angesichts der jüngsten Berichterstattung zur Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) eine Unterlassungserklärung vom Verband erhalten.

Das bestätigte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Freitag dem "SID", "die genauen Inhalte unterliegen der Vertraulichkeit." Die ARD werde die Unterlagen nun umgehend kritisch prüfen.

Die ARD hatte während der Olympischen Winterspiele über vermeintliche Missstände innerhalb des Verbands berichtet und sich dabei auf betroffene Athleten berufen. Am Donnerstag wies DESG-Präsident Matthias Große diese Vorwürfe umfänglich zurück und kündigte bereits juristische Schritte an. "Leute, die mich denunzieren und meinen Verband auf die Schlachtbank führen, mit denen teile ich nur noch den Gerichtssaal", sagte der 58-Jährige in Berlin.

Die beiden Journalisten, in deren Berichterstattung die Vorwürfe transportiert worden waren, wurden per Hausverbot am Besuch der Pressekonferenz gehindert.

Die ARD, das Präsidium des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) und auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bemängelten dies als Eingriff in die Pressefreiheit. In der kommenden Woche werden die Vorwürfe gegen die DESG auch den Sportausschuss des Deutschen Bundestags beschäftigen.

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