Der Rauswurf von Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner war im vergangenen Jahr einer der großen Formel-1-Aufreger. Nun wird enthüllt, was sich Horner und sein Mercedes-Erzrivale Toto Wolff nach der Bekanntgabe geschrieben haben.
Sie waren so etwas wie "beste Feinde". Der langjährige Red-Bull-Teamchef Christian Horner lieferte sich jahrelang Wortgefechte und Beef mit seinem Mercedes-Konterpart Toto Wolff. Die beiden fochten so einige Titelkämpfe aus.
Im vergangenen Jahr wurde Horner dann nach zwei Jahrzehnten von Red Bull vor die Tür gesetzt - ein echter Formel-1-Knall.
Trotz ihrer intensiven Fehde verriet Horner nun in einer Folge der Netflix-F1-Serie "Drive to Survive" eine emotionale Nachricht, die Wolff ihm nach seiner Entlassung geschickt hatte.
Darin stand: "Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, denn einerseits warst du ein echtes Arschloch. Andererseits wird der Sport einen seiner Hauptakteure vermissen." Und weiter: "Gegen wen soll ich jetzt kämpfen? Und 'liebe es zu hassen' wie du immer gesagt hast? Wolff und Horner haben zusammen 14 der letzten 15 Weltmeisterschaften gewonnen. Keine schlechte gemeinsame Statistik."
Horner endet Replik mit Seitenhieb
Horners Antwort: "Ich habe es geliebt, mich all die Jahre mit dir zu messen. Danke für die Rivalität, den Wettbewerb und die Provokationen. Wie die Statistiken zeigen, kam dir niemand auch nur annähernd gleich. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft. PS: Du musst zum Friseur."
Während Wolff die Silberpfeile auch in die Saison 2026 als Teamleader führt, sitzt Horner vorerst weiter auf der Pausenbank. Um den 52-Jährigen ranken sich seit Monaten aber viele Rückkehr-Gerüchte. Im Gespräch waren unter anderem Wechsel zu Ferrari, Haas, Aston Martin, Cadillac und Alpine.
Anfang des Jahres bestätigte er seine Comeback-Pläne. Er habe das Gefühl, in der Formel 1 noch nicht fertig zu sein, sagte Horner. "Es ist nicht so geendet, wie ich mir gewünscht hatte, dass es endet", erklärte der ehemalige Red-Bull-Teamchef, einen weiteren Anlauf wagen zu wollen.
Dies, so Horner, werde allerdings auch nur unter gewissen Voraussetzungen passieren. "Ich werde nur zurückkommen, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Ich will nicht zurück ins Paddock, ohne dass ich was erreichen kann", betonte er.


