Tadej Pogacar darf mit Fug und Recht als größter Radsport-Kannibale seit Velo-Ikone Eddy Merckx bezeichnet werden, denn: Was hat der Slowene nicht alles schon wie oft gewonnen?! Die Organisatoren eines Rennens erweisen Pogacar deshalb nun eine besondere Ehre - pünktlich zum Saisonstart des Superstars.
Tadej Pogacar und die Strade Binache , das passt. Dreimal hat der 27-Jährige das Rennen über die charakteristisch weißen Schotterpisten in der Toskana schon gewonnen.
Am 7. März startet Pogacar in Siena in die Saison und darf sich dabei über eine besondere Ehre freuen.
Wie die Organisatoren der Strade Bianche mitteilten, setzt man dem viermaligen Tour-de-France-Sieger ein Denkmal, außerdem wird eine Schotterpassage nach Pogacar benannt. Bisher wurde nur Fabian Cancellara diese Ehre zuteil, der das Rennen ebenfalls dreimal gewann.
"Wer die Strade Bianche dreimal gewinnt, erhält mehr als nur einen Platz in der Ehrenliste. Ihm wird ein Denkmal errichtet und nach ihm wird ein Schotterabschnitt benannt. Letztes Jahr gelang Tadej Pogacar der Hattrick, und wie versprochen, wird er ab dieser Saison 'seinen' eigenen Schotterabschnitt haben", heißt es auf der Homepage des Rennens.
Radstar Pogacar peilt Tour-de-France-Rekord an
Um Pogacar zu huldigen, haben die Strade-Binache-Macher den Colle Pinzuto ausgewählt, eine 2,4 Kilometer lange Schotter-Steigung. Es ist die vorletzte Schotterpassage des Rennens, Pogacar lancierte hier im Vorjahr die entscheidende Attacke und schüttelte seinen übrig gebliebenen Widersacher Tom Pidcock auf dem Weg zum Ziel in Siena ab.
Zuvor hatte Pogacar die Strade Bianche in den Jahren 2022 und 2024 gewonnen. Der Profi des Teams UEA - Emirates - XRG hat 2026 Großes vor. Mit einem fünften Sieg bei der Tour de France im Sommer würde Pogacar mit den Rekordsiegern Jacques Anquetil (Frankreich), Eddy Merckx (Belgien), Bernard Hinault (Frankreich) und Miguel Indurain (Spanien) gleichziehen.






