Zehn Monate lang ist es her, dass Tomas Kalas sein letztes Pflichtspiel für den FC Schalke 04 bestritten hat. Nach anhaltenden Knieproblemen ist der Verteidiger nun endlich wieder voll belastbar und könnte tatsächlich noch einmal vor der Rückkehr in den Zweitliga-Kader der Gelsenkirchener stehen.
Lange war es still um ihn, jetzt steht er endlich vor seinem Comeback: Tomas Kalas ist beim FC Schalke 04 wieder voll belastbar und hat sich bereits im Mannschaftstraining zurückgemeldet.
Nach Monaten der beschwerlichen Reha könnte der 32-jährige Innenverteidiger schon bald erste Spielpraxis sammeln. Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet, geht es dabei zunächst um mögliche Einsätze in der U23-Mannschaft der Königsblauen in der Regionalliga West.
Kalas könnte am Samstag (ab 13 Uhr) zum ersten Mal wieder für den FC Schalke 04 II auflaufen, der es mit der U23 von Borussia Mönchengladbach zu tun bekommt.
"Er ist auf einem hervorragenden Weg, er ist gesund", sagte Muslic in einer Medienrunde am Donnerstag. "Seit vier Wochen befindet er sich uneingeschränkt im Mannschaftstraining. Wir werden gemeinsam mit der medizinischen Abteilung, mit ihm und in Absprache mit der U23 mit Trainer Jakob Fimpel einen Plan erstellen, wo er peu à peu eingebaut werden kann mit Minuten, damit er wieder bei uns angreifen kann", fügte Muslic hinzu. Eine Perspektive, mit der bei dem einstigen tschechischen Nationalspieler nicht mehr unbedingt zu rechnen war.

Kalas vor baldigem Comeback in der 2. Bundesliga?
Kalas hatte sich im Sommer 2025 nach anhaltenden Knieproblemen operieren lassen. Die Reha absolvierte er teils in Gelsenkirchen, teils in seiner Wahlheimat Bristol in England.
Ob es sportlich noch einmal für die 2. Bundesliga reicht, bleibt abzuwarten, schließlich haben sich auf Schalke längst andere Kräfte in der Innenverteidigung etabliert.
Im 4-2-3-1-System stehen mit Nikola Katic, Hasan Kurucay, Timo Becker, Mertcan Ayhan und Felipe Sanchez mehrere Optionen bereit. Dennoch käme Kalas' Erfahrung gerade im Saisonendspurt gelegen. Außerdem droht Katic und Ayhan mit jeweils vier Gelben Karten eine Sperre.

























