Auch wenn der NFL Draft 2026 noch gut zwei Monate entfernt ist, haben wir wohl schon den besten Verteidiger dieser Klasse gefunden. Jedenfalls hält sich ein Top-Talent dafür.
Wer ist der beste Verteidiger in der diesjährigen Draft-Klasse? Glaubt man Safety Caleb Downs von Ohio State, dann ist er selbst dies. Das erklärte der wahrscheinliche Top-5-Pick am Donnerstag sehr selbstbewusst beim NFL Combine in Indianapolis.
"Ich habe mich jedes Mal selbstbewusst gefühlt, wenn ich den Platz betreten habe", sagte Downs. "Zu behaupten, ich wäre auf das Feld gelaufen und hätte gedacht, jemand sei besser als ich - nein, das entspricht nicht der Wahrheit."
Downs reagierte damit auf die derzeit vorherrschende Frage, ob ein Team einen ganz hohen Draftpick auf einen Safety verwenden sollte, was derzeit nicht zu den gängigen Premium-Positionen gehört. Aus Downs' Sicht sollte es vielmehr darum gehen, wer der beste Verteidiger insgesamt ist.
Downs auf Berrys Spuren?
In seiner letzten College-Saison wurde Downs entsprechend zum Defensive Player of the Year der Big Ten Conference gewählt, zudem erhielt er den Thorpe Award für den besten Defensive Back im Land. Seine Defense ließ derweil nur sagenhafte 9,3 Punkte im Schnitt zu.
Dennoch wäre es etwas Außergewöhnliches, wenn Downs tatsächlich in den Top 5 gepickt werden würde. Der letzte Safety, der so früh vom Board gegangen ist, war Eric Berry, den die Chiefs 2010 an fünfter Stelle gezogen hatten. Und Downs sieht sich ebenfalls in diesem Teil des Drafts. "Es geht nicht wirklich um den Positional Value", sagte Downs. "Es geht darum, wer das Spiel beeinflusst. Wenn du das Spiel auf viele verschiedene Arten beeinflusst, dann ist das das Wichtigste."
Downs begann seine College-Karriere bei Alabama, ehe er für seine zwei weiteren Jahre zu den Buckeyes wechselte, mit denen er 2024 die nationale Meisterschaft gewann. Downs gilt als Safety modernster Prägung und kann flexibel eingesetzt werden, selbst als Slot-Cornerback, wo zuletzt Leute wie Kyle Hamilton (Ravens) oder Nick Emmanwori (Seahawks) aufblühten.
"Ich habe das Gefühl, dass die Fähigkeit, auf mehreren Positionen zu spielen, jemanden nützlich macht", sagte Downs. "Das macht Spieler zu etwas Besonderem."






