Nach dem letzten Spiel der Edmonton Oilers vor der zurückliegenden Olympia-Pause hatte Leon Draisaitl heftig Alarm geschlagen. Die Hoffnung auf unmittelbare Besserung nach den Spielen in Mailand verpuffte bereits mit der 5:6-Pleite gegen die Anaheim Ducks. Connor McDavid sprang seinem Superstar-Kollegen mit einiger Verspätung zur Seite.
"Wir kassieren einfach zu viele Gegentore", ärgerte sich Leon Draisaitl vor der Abreise zu den Olympischen Spielen: "Wir sind einfach nicht gut genug. Diese Liga ist zu hart, um sich durch die Spiele zu mogeln und zu versuchen, Siegesserien zu starten. Man braucht jeden. Wir sind momentan nicht so gut wie letzte Saison. Wir sind nicht einmal annähernd so gut. Das müssen wir verstehen. Es ist Zeit, dass wir endlich in Schwung kommen."
Die erste Chance, die bislang mehr als durchwachsene Spielzeit in die richtige Bahn zu lenken, verpasste das Team aus Alberta am Mittwoch gegen die Ducks. Dabei führten die Oilers im Honda Center zweimal mit zwei Toren Vorsprung und gingen mit einem 4:2 ins Schlussdrittel, das mit 1:4 verloren wurde. Cutter Gauthier erzielte 74 Sekunden vor dem Ende das Siegtor zum 6:5 für Anaheim.
Die Kritik Draisaitls hallt in Edmonton immer noch nach. "Ich sehe das genauso wie er", sprang Connor McDavid dem Deutschen zur Seite und nahm seine Teamkollegen erneut in die Pflicht: "In der Schlussphase der Saison wird es ein Sprint werden. Es sind nur noch wenige Wochen übrig, und wir haben noch nichts sicher. Also müssen wir einen Weg finden, nach der Pause wieder in Schwung zu kommen."
Anaheim zog durch den dritten Sieg in Folge in der Pacific Division an den Oilers vorbei auf Platz zwei und empfängt am Samstag (4 Uhr) die Winnipeg Jets. Für Edmonton war es die vierte Pleite in Serie. Die Truppe aus Alberta gastiert am Freitag (4.30 Uhr) bei den Los Angeles Kings.






































