Das Champions-League-Aus in den Playoffs gegen Atalanta Bergamo schlägt bei Borussia Dortmund voll ins Kontor. Der BVB vermeldet schon jetzt bittere Minus-Zahlen.
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat ihre Ergebnisprognose nach dem bitteren 1:4 bei Atalanta Bergamo und dem damit verbundenen Ausscheiden des BVB in der Champions League nach unten korrigiert.
Der BVB rechnet nun mit einem Verlust zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie der Klub am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Vor dem Königsklassen-K.o. hatte der BVB einen Rahmen zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro erwartet.
Das Aus in den Playoffs der Champions League hat Borussia Dortmund auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Das Hinspiel hatten die Schwarzgelben noch mit 2:0 gewonnen, im Rückspiel in Bergamo setzte es ein 1:4.
Nach einem 0:3-Rückstand schöpfte der BVB durch ein Tor von Karim Adeyemi noch einmal Hoffnung. In der Nachspielzeit ließ ein Elfmeter für die Hausherren alle Dortmunder Europa-Träume platzen.
BVB hatte Champions-League-Einnahmen "fest eingeplant"
Der Einzug ins Achtelfinale hätte dem BVB elf Millionen Euro Prämie in die Kasse gespült - und weitere Einnahmen garantiert. Geld, das den Dortmundern jetzt fehlt.
"Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant", räumte Sportdirektor Sebastian Kehl in Bergamo ein. Mit dem Szenario eines Ausscheidens habe er sich "ehrlich gesagt" nicht beschäftigt.
Ihm sei klar gewesen, "dass es hier sehr, sehr schwer wird. Aber ich bin davon ausgegangen, dass wir eine Runde weiterkommen", bekannte Kehl. Er sei "extrem enttäuscht".
Der BVB hat nach dem CL-Aus nur noch die Bundesliga, um zu glänzen. Im DFB-Pokal waren die Borussen im Achtelfinale an Bayer Leverkusen gescheitert. In der Bundesliga belegt der BVB vor dem direkten Duell mit Bayern Rang zwei - acht Punkte hinter den Münchnern.


























