Der norwegische Klub FK Bodö/Glimt hat in der Champions League für eine Sensation gesorgt und den großen Favoriten Inter Mailand in den Playoffs aus dem Wettbewerb geschmissen. Mittelfristig und indirekt könnte von diesem Königsklassen-Coup der Norweger auch Eintracht Frankfurt profitieren.
Der skandinavische Underdog gewann am Mittwoch überraschend 2:1 bei Inter Mailand, nachdem bereits das Hinspiel zugunsten Bodö/Glimts ausging (3:1). Schon in der Ligaphase hatte Bodö/Glimt mit Siegen gegen Atlético Madrid (2:1) und Manchester City (3:1) für Furore gesorgt.
Einer der großen Protagonisten bei Bodö/Glimt ist Jens Petter Hauge. Der frühere Frankfurter hat schon herausragende sechs Tore in der laufenden Champions-League-Saison geschossen und ist damit einer der Erfolgsgaranten für seine Farben. Am Mittwoch in Mailand wurde er außerdem zum Player Of The Match gekürt.
Was Eintracht Frankfurt damit zu tun hat? Laut Informationen der "Bild" sicherten sich die Hessen beim Verkauf des Flügelstürmers im Januar 2025 eine Weiterverkaufsklausel von rund 20 Prozent.
Eintracht könnte an Hauge-Transfer kräftig mitverdienen
Konkret bedeutet das: Sollte Hauge nach seinen Gala-Auftritten mittelfristig zu einem europäischen Top-Klub transferiert werden und dort den nächsten Karriereschritt machen, kassiert die SGE kräftig mit.
Bei der Eintracht war dem Offensivspieler zwischen 2021 und 2024 in 55 Einsätzen (drei Tore) der ganz große Durchbruch verwehrt geblieben. Nach Leihen zu KAA Gent und Bodö wechselte er vor 13 Monaten für rund fünf Millionen Euro inklusive Boni endgültig zurück nach Norwegen. Sein aktueller Marktwert liegt bei 4,5 Millionen Euro, Tendenz nach seinen starken Leistungen gegen Inter logischerweise steigend.
Das völlige verrückte an der Champions-League-Saison der Nordnorweger: Noch am sechsten Spieltag der Ligaphase lag Bodø/Glimt mit drei Punkten nur auf Rang 32 und damit sogar noch hinter der Eintracht. Dann folgten die ersten Sensationssiege gegen Atlético und ManCity.































