Fußball-Bundesligist Werder Bremen befindet sich auf krasser Talfahrt, hat an den letzten 13 Spieltagen keinen einzigen Sieg eingefahren. Sinnbildlich dafür steht Mittelfeldspieler Romano Schmid, der sich seit Wochen im Formtief befindet. Werder-Boss Clemens Fritz hat dem Stammspieler nun neuerliche Rückendeckung gegeben.
Romano Schmid blieb zuletzt in vielen Spielen hinter seinen Möglichkeiten zurück, jüngst gesehen bei der bitteren 1:2-Niederlage der Bremer beim FC St. Pauli. Der kreative Mittelfeldspieler steckt seit Wochen in einer Formkrise, läuft wie viele seiner Werder-Kollegen auch seinem eigentlichen Leistungsniveau hinterher.
Die Gründe scheinen weniger körperlicher Natur zu sein, sondern sich vielmehr im Kopf des 26-Jährigen abzuspielen. "Romano ist ein Typ, der sich intensiv mit seinem Spiel beschäftigt", bestätigte Werders Geschäftsführer Profifußball, Clemens Fritz, gegenüber dem Portal "Deichstube".
Gerade diese Selbstreflexion wird aktuell eher zur Belastung statt zur Befreiung, mutmaßt der ehemalige Nationalspieler. Fritz rät dem Werder-Spielmacher deshalb zu mehr Leichtigkeit: "Manchmal ist es besser, sich nicht zu sehr einen Kopf zu machen, sondern abzuhaken, was gewesen ist. Um dann zu zeigen, was man am besten kann und was am meisten Spaß macht. Dann kommt der Rest von ganz allein."
Schmid hat die meisten Einsatzminuten aller Werder-Profis
Der 45-Jährige selbst weiß aber auch aus eigener Erfahrung als Profi, dass die Umsetzung dieses Vorhabens nicht gerade leicht ist: "Es ist sicherlich schwierig, wenn es insgesamt nicht gut läuft."
Die aktuelle Phase mit dem Absturz auf Tabellenplatz 17 mache es nicht leichter, wieder in den Flow zu kommen. Doch für Clemens Fritz ist klar, dass auch andauerndes Lamentieren kein Teil der Lösung mehr sein kann: "Es ist noch schwieriger, wenn man ins Hadern kommt und sich zu viele Gedanken macht. Dann kommst du nicht dorthin, wo du hinwillst, und kannst nicht deine beste Leistung abrufen."
Schmid ist bisher unumstrittener Stammspieler bei Werder, hat an allen 23 Bundesliga-Spieltagen in der Startelf gestanden und die meisten Einsatzminuten aller Werder-Profis absolviert.



























