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"Da kommt alles zusammen"

Ralf Schumacher sieht "großes Desaster" in der Formel 1

Sieht Aston Martin kritisch: Formel-1-Experte Ralf Schumacher
Sieht Aston Martin kritisch: Formel-1-Experte Ralf Schumacher
Foto: © IMAGO/IPA Sport/ABACA
26. Februar 2026, 11:50
sport.de
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Kurz vor dem Start der neuen Formel-1-Saison ist der ambitionierte Rennstall Aston Martin nach Ansicht von Ralf Schumacher ein Sorgenkind.

"Das ist ein großes Desaster und die Überraschung zugleich. Da kommt alles zusammen. Honda hat mit Red Bull unglaubliche Dinge erreicht und jetzt haben sie mit dem Elektroanteil am meisten Probleme", sagte der frühere Rennfahrer im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse" über die desaströse Performance des neuen AMR26 bei den zurückliegenden Testfahrten in Bahrain.

Schumacher, der auch die finanzielle Seite des Projekts Aston Martin kritisch sieht, ergänzte: "Adrian Newey (Teamchef, Anm. d. Red.) hat klar gesagt, dass es Probleme mit dem Windkanal gab und das Team drei bis vier Monate im Rückstand ist. Das Auto ist nicht gut und der Motor ist schlecht, schlimmer kann es fast gar nicht sein. Da muss man schauen, ob man am Anfang überhaupt die Rennen zu Ende fahren kann."

Teambesitzer Lawrence Stroll sei "unter großem Druck der Investoren", konstatierte Schumacher. "Aston Martin geht derzeit mehr seitwärts als nach vorne. Das Team muss jetzt gucken, dass Stroll, Newey und die anderen wichtigen Köpfe sich nicht gegenseitig zerlegen."

Auch für Altmeister Fernando Alonso sei die aktuelle Situation "eine große Geduldsprobe", sagte Schumacher. "Alle sind enttäuscht über die Gesamtsituation, da ist viel Dampf auf dem Kessel. Man muss jetzt Ruhe bewahren."

Formel 1: Ralf Schumacher hat "Mitleid" mit Aston Martin

Motorenlieferant Honda werde "intern sehr kritisch mit dem Thema umgehen", mutmaßte Schumacher. "Aber da muss jetzt auch was kommen, um das Team Aston Martin zu unterstützen. Honda muss jetzt öffentlich nach vorne gehen, die Fehler einräumen und erklären, wie lange es dauern wird, um diese Fehler zu beheben. Das ist eine Kommunikation, die jetzt dringend passieren muss. Ansonsten werden die Spekulationen immer weitergehen."

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Laut Schumacher steht das gesamte Konzept des AMR26 in Frage. Muss man das Auto sogar ganz neu denken? "Dann ist das Jahr aber ganz schnell vorbei, so schnell können wir alle gar nicht gucken", so der 50-Jährige.

Schumacher betonte: "Bei mir herrscht keine Schadenfreude, sondern eher Mitleid. Das Projekt sah super aus, dass es jetzt so nach hinten losgeht, tut mir fast leid."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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